LehrerIn-Arbeitszeitmodell: 48-Stundenwoche
Lehrkräfte arbeiten aber mehr als 48 Stunden in der Woche. Eine bittere Realität. Die Ferien werden eingearbeitet. Die Öffentlichkeit weiß darüber nur nicht bescheid.
Lehrkräfte arbeiten aber mehr als 48 Stunden in der Woche. Eine bittere Realität. Die Ferien werden eingearbeitet. Die Öffentlichkeit weiß darüber nur nicht bescheid.
Zum Tag des Lehrers verdienen wir uns Wertschätzung und Ehrlichkeit. Eine Stellungnahme unserer Vorsitzenden.
Viel Aufregung verursachte diese Woche die NEOS-Forderung nach einem AUS des ihrer Meinung nach möglichen „Karenzzuckerls“ für LehrerInnen. Wir meinen viel Lärm um nichts und empfehlen eine Auseinandersetzung mit dem Arbeitszeitenmodell von LehrerInnen.
Die Diskussionen über eine geplante Verkürzung des Lehramtsstudiums von sechs auf fünf Jahre oder über eine Kleiderordnung an Schulen sind Teile von bildungspolitischen Scheindebatten. Wir denken, die Gewerkschaft hat sich dafür einzusetzen, dass die Rahmenbedingungen und die Gehälter besser werden. Scheindebatten interessieren die KollegInnen nicht.
Lohnzurückhaltung, in Zeiten hoher Inflation? Nicht mit uns. Unsere Kaufkraft muss erhalten bleiben. Eine Lohn-Preis-Spirale fürchten wir nicht. Die gibt es nicht. Lohnverhandlungen finden in Österreich um ein Jahr zeitversetzt statt. Wir gehen am 20. September auf die Straße und sind Teil der Menschenkette, stehen geschlossen Hand in Hand rund ums Parlament, gemeinsam mit den Gewerkschafter:innen des ÖGB.
Nicht normal: Soldaten im Klassenzimmer. Wir widmen und als Unabhängige LehrergewerkschafterInnen von der ÖLI-UG Inhalten und nicht einer Person.
Alle Personen, die in den nächsten Monaten pensionsberechtigt sind und nicht mehr eineinhalb Jahre auf den Beginn der Pensionszahlung warten wollen, mögen Folgendes bedenken: Wer von der angekündigten Erhöhung der Pensionen um 9,7% am 1.1.2024 profitieren will, muss wegen der Dreimonatsfrist spätestens am 31.8.2023 den Pensionsantrag stellen. Mehr dazu hier.
Bei der heute, am 4. Juli 2023, stattgefundenen Bundesleitungssitzung der Gewerkschaft für Pflichtschullehrer:innen verwiesen die Unabhängigen Lehrergewerkschafter:innen der ÖLI-UG auf die unhaltbaren Zustände an Österreichs Schulen. Sie forderten gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen im Herbst ein. Eine gemeinsame Resolution wurde daraufhin in der Bundesleitung der Pflichtschullehrer:innengewerkschaft verfasst. Im Herbst wird's wieder heiß.
Die Unabhängigen Lehrergewerkschafter:innen der ÖLI-UG laden zur Pressekonferenz in der GÖD: Schule brennt – eine Frühwarnung. Wir fragen uns, wann reicht es? Die staatlichen Systeme befinden sich kurz vor dem Kollaps, so auch die Schule. Es setzt eine Frühwarnung für die Verantwortlichen und berichten über die besorgniserregenden Zuständen an den Schulen und wie Lehrer und Lehrerinnen damit umgehen.
Die Zahl an Expert:innen steigt, die ein Kind beobachten, testen, um dann die Klassenlehrer:innen zu beraten und oft zu „selektieren“. Gleichzeitig sinkt aufgrund von Einsparungen ständig die Zahl der Lehrer:innen, die die Schüler:innen bestmöglich fördern ... mehr dazu hier.