LehrerIn-Arbeitszeitmodell: 48-Stundenwoche
Lehrkräfte arbeiten aber mehr als 48 Stunden in der Woche. Eine bittere Realität. Die Ferien werden eingearbeitet. Die Öffentlichkeit weiß darüber nur nicht bescheid.
Lehrkräfte arbeiten aber mehr als 48 Stunden in der Woche. Eine bittere Realität. Die Ferien werden eingearbeitet. Die Öffentlichkeit weiß darüber nur nicht bescheid.
Zum Tag des Lehrers verdienen wir uns Wertschätzung und Ehrlichkeit. Eine Stellungnahme unserer Vorsitzenden.
Viel Aufregung verursachte diese Woche die NEOS-Forderung nach einem AUS des ihrer Meinung nach möglichen „Karenzzuckerls“ für LehrerInnen. Wir meinen viel Lärm um nichts und empfehlen eine Auseinandersetzung mit dem Arbeitszeitenmodell von LehrerInnen.
Über einen Zeitraum von 10 Jahre wurden zu niedrige Beiträge für die Landeslehrer:innen in die Mitarbeitervorsorgekassa eingezahlt. Seit dem Dezember 2019 bekannt. Niemand reagiert. Jetzt herrscht dicke Luft zwischen Bildungsdirektion Steiermark und dem Land.
Die Diskussionen über eine geplante Verkürzung des Lehramtsstudiums von sechs auf fünf Jahre oder über eine Kleiderordnung an Schulen sind Teile von bildungspolitischen Scheindebatten. Wir denken, die Gewerkschaft hat sich dafür einzusetzen, dass die Rahmenbedingungen und die Gehälter besser werden. Scheindebatten interessieren die KollegInnen nicht.
„So nicht! Freizeitpädagogik bleibt!“ Am 'Welttag des Kindes' wurde eine Öffentliche Betriebsversammlung der Wiener Freizeitpädagog:innen agbehalten und ein Beschluss über weitere Protest- und Streikmaßnahmen gefasst. Die ÖLI-UG war dabei und untersützt das.
Wir erlauben uns, das BMBWF auf eine Sendung hinzuweisen, die am Donnerstag Nachmittag auf Ö1 ausgestrahlt wurde: „Nie mehr Schule. Wenn Lehrkräfte kündigen.“ https://oe1.orf.at/player/20230914/733023/1694698208723
Nicht normal: Soldaten im Klassenzimmer. Wir widmen und als Unabhängige LehrergewerkschafterInnen von der ÖLI-UG Inhalten und nicht einer Person.
Alle Personen, die in den nächsten Monaten pensionsberechtigt sind und nicht mehr eineinhalb Jahre auf den Beginn der Pensionszahlung warten wollen, mögen Folgendes bedenken: Wer von der angekündigten Erhöhung der Pensionen um 9,7% am 1.1.2024 profitieren will, muss wegen der Dreimonatsfrist spätestens am 31.8.2023 den Pensionsantrag stellen. Mehr dazu hier.
Bei der heute, am 4. Juli 2023, stattgefundenen Bundesleitungssitzung der Gewerkschaft für Pflichtschullehrer:innen verwiesen die Unabhängigen Lehrergewerkschafter:innen der ÖLI-UG auf die unhaltbaren Zustände an Österreichs Schulen. Sie forderten gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen im Herbst ein. Eine gemeinsame Resolution wurde daraufhin in der Bundesleitung der Pflichtschullehrer:innengewerkschaft verfasst. Im Herbst wird's wieder heiß.