Wir Lehrerinnen und Lehrer beteiligen uns an der Budgetkonsolidierung 2026-28 mit der Akzeptanz von zwei De-facto-Nulllohnrunden und „überweisen mehrere Konsolidierungshunderter an den Finanzminister“, wie an den kumulierten Gehaltsauszahlungen für 2026-28 ersichtlich wird. Der festgezurrte Kaufkraftverlust entspricht ungefähr 5%.
Positiv ist, dass die Grundbezüge (gegenüber reinen Nulllohnrunden) dennoch ansteigen, stellen diese doch die Basis für die weiteren Gehaltserhöhungen 2029 dar.
Der Vergleich ist downloadbar unter: https://archiv.oeli-ug.at/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28+ALT.pdf


Abb.: Zeigt Vergleich neuer GÖD-3-Jahres-Abschluss (= NEU) mit GÖD-Abschluss ALT. Für Vertragslehrkräfte der Verwendungsgruppe l1/ pd/ l2a2 führt der neue Abschluss bis zur Gehaltsstufe 5/ 2/ 7 über die Laufzeit 2026–2028 zu einer geringfügigen Verbesserung (grünes Plus), während alle anderen Stufen schlechter aussteigen (rotes Minus). Bei pragmatischen Lehrkräften verhält es sich ähnlich. Durchschnittlich tragen Lehrkräfte also neben zwei De-facto-Nulllohnrunden noch einen kleinen zusätzlichen Konsolidierungsbeitrag bei. Der Kaufkraftverlust beträgt über die dreijährige Laufzeit ungefähr 5 %.

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