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	Kommentare zu: Aufreger der Woche: &#8222;Karenzzuckerl&#8220; &#8211; viel Lärm um nichts!	</title>
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	<description>Österreichische LehrerInnen Initiative - ÖLI-UG Österreichische Lehrer/innen Initiative - Unabhängige Gewerkschafter/innen</description>
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		Von: Hannes Grünbichler		</title>
		<link>https://oeli-ug.at/aufreger-der-woche-karenzzuckerl/#comment-14116</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 09:09:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://oeli-ug.at/aufreger-der-woche-karenzzuckerl/#comment-14115&quot;&gt;Reinhard Pfleger&lt;/a&gt;.

Nein. Es ist kein Vorteil. Die Kolleginnen arbeiten unter dem Schuljahr die Ferien herein, sie sammeln defacto Überstunden und diese werden in den Ferien verbrauch. Auch in der Privatwirtschaft ist es so, dass noch vorhandener Urlaub nicht verfällt, sondern mitgenommen wird und nach der Karenz verbraucht werden kann. Bei Lehrerinnen wäre das gar nicht möglich mit Ausnahme in den Ferienzeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://oeli-ug.at/aufreger-der-woche-karenzzuckerl/#comment-14115">Reinhard Pfleger</a>.</p>
<p>Nein. Es ist kein Vorteil. Die Kolleginnen arbeiten unter dem Schuljahr die Ferien herein, sie sammeln defacto Überstunden und diese werden in den Ferien verbrauch. Auch in der Privatwirtschaft ist es so, dass noch vorhandener Urlaub nicht verfällt, sondern mitgenommen wird und nach der Karenz verbraucht werden kann. Bei Lehrerinnen wäre das gar nicht möglich mit Ausnahme in den Ferienzeiten.</p>
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		Von: Reinhard Pfleger		</title>
		<link>https://oeli-ug.at/aufreger-der-woche-karenzzuckerl/#comment-14115</link>

		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Pfleger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 13:15:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für den ausführlichen Artikel. Ich würde gerne Ihre Einschätzung zu einem Punkt hören, weil mir hier ein wesentlicher Unterschied zwischen Lehrkräften und Arbeitnehmerinnen in der Privatwirtschaft auffällt.
In der Privatwirtschaft entsteht während der Karenz kein Urlaubsanspruch, und wenn eine Karenz unterbrochen wird, bedeutet das immer: man kehrt zurück und muss tatsächlich arbeiten, um ein Gehalt zu erhalten. Eine Angestellte, die nach zehn Monaten Karenz zwei Monate unterbricht, hätte in dieser Zeit keinen angesammelten Urlaub und müsste regulär arbeiten – sonst gäbe es kein Gehalt.
Bei Lehrkräften ist die Situation jedoch eine völlig andere: Sie können die Karenz exakt in die Sommerferien legen, in denen keine Arbeitsleistung möglich ist, aber dennoch volles Gehalt beziehen, während gleichzeitig der Partner weiter Kinderbetreuungsgeld erhält. Genau diese Praxis wird in mehreren Berichten bestätigt. [oe24.at], [kleinezeitung.at]
Zudem zeigt der ÖLI‑UG‑Artikel selbst, dass der „Urlaub“ bei Lehrkräften automatisch in die Ferien fällt – unabhängig davon, wie lange zuvor Karenz war. 
Für mich sieht das daher nach einem klaren faktischen Vorteil aus, den Arbeitnehmerinnen in der Privatwirtschaft nicht realisieren können. [oeli-ug.at]
Mich würde wirklich interessieren, wie Sie diesen Unterschied bewerten:
Ist es aus Ihrer Sicht nicht dennoch ein Vorteil gegenüber Müttern in der Privatwirtschaft – auch wenn die gesetzliche Grundlage formal für alle gleich ist?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für den ausführlichen Artikel. Ich würde gerne Ihre Einschätzung zu einem Punkt hören, weil mir hier ein wesentlicher Unterschied zwischen Lehrkräften und Arbeitnehmerinnen in der Privatwirtschaft auffällt.<br />
In der Privatwirtschaft entsteht während der Karenz kein Urlaubsanspruch, und wenn eine Karenz unterbrochen wird, bedeutet das immer: man kehrt zurück und muss tatsächlich arbeiten, um ein Gehalt zu erhalten. Eine Angestellte, die nach zehn Monaten Karenz zwei Monate unterbricht, hätte in dieser Zeit keinen angesammelten Urlaub und müsste regulär arbeiten – sonst gäbe es kein Gehalt.<br />
Bei Lehrkräften ist die Situation jedoch eine völlig andere: Sie können die Karenz exakt in die Sommerferien legen, in denen keine Arbeitsleistung möglich ist, aber dennoch volles Gehalt beziehen, während gleichzeitig der Partner weiter Kinderbetreuungsgeld erhält. Genau diese Praxis wird in mehreren Berichten bestätigt. [oe24.at], [kleinezeitung.at]<br />
Zudem zeigt der ÖLI‑UG‑Artikel selbst, dass der „Urlaub“ bei Lehrkräften automatisch in die Ferien fällt – unabhängig davon, wie lange zuvor Karenz war.<br />
Für mich sieht das daher nach einem klaren faktischen Vorteil aus, den Arbeitnehmerinnen in der Privatwirtschaft nicht realisieren können. [oeli-ug.at]<br />
Mich würde wirklich interessieren, wie Sie diesen Unterschied bewerten:<br />
Ist es aus Ihrer Sicht nicht dennoch ein Vorteil gegenüber Müttern in der Privatwirtschaft – auch wenn die gesetzliche Grundlage formal für alle gleich ist?</p>
]]></content:encoded>
		
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