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	<title>Inklusion &#8211; ÖLI-UG</title>
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	<description>Österreichische LehrerInnen Initiative - ÖLI-UG Österreichische Lehrer/innen Initiative - Unabhängige Gewerkschafter/innen</description>
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		<title>Gemeinsame Schule – jetzt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 15:45:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ÖLI - Forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[6-jährige Volksschule]]></category>
		<category><![CDATA[gemeinsame Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderpädagogik]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine inklusive, gemeinsame Schule aller Kinder von sechs bis 15 Jahren, die ganztägig geführt wird, ist ein effektives Mittel um dieser Ungerechtigkeit entgegenzuwirken. Inklusion und Gemeinsame Schule funktionieren auch woanders. Es wird Zeit nach bildungswissenschaftlichen Evidenzen zu handeln.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Österreich zählt zu den OECD Ländern mit der stärkste Abhängigkeit des Bildungserfolgs vom Elternhaus.<br />
Eine <strong>inklusive</strong>, gemeinsame Schule aller Kinder von sechs bis 15 Jahren, die ganztägig geführt wird, ist ein effektives Mittel um dieser Ungerechtigkeit entgegenzuwirken.<br />
Eine mit ausreichend Ressourcen ausgestattete <strong>Gemeinsame Schule</strong> fördert und fordert alle Kinder unabhängig von ihrem sozioökonomischen Status, Geschlecht, Herkunft, Noten und Fähigkeiten.</p>
<blockquote><p><strong>Welche Bedeutung hat in diesem Zusammenhang Inklusion und Sonderpädagogik</strong></p>
<ol>
<li><strong>Grundhaltung: Diverses Schulsystem und Teilhabe als Menschenrecht</strong><br />
Wir stehen ein für ein diverses Schulsystem, das den individuellen Bedürfnissen von Schüler:innen gerecht wird. Voraussetzung dafür ist ein gesamtgesellschaftliches Umdenken und eine Haltung, in der Teilhabe als Menschenrecht vorbildlich gelebt wird.</li>
<li><strong>Ressourcen als Grundlage gelingender Inklusion</strong><br />
Um dies umsetzen zu können, braucht es verlässliche personelle, finanzielle und räumliche Ressourcen. <strong>Pauschale Budgetdeckelungen – insbesondere im Bereich der sonderpädagogischen Unterstützung – lehnen wir ab, da sie bedarfsgerechte Förderung strukturell verhindern.</strong> Ebenso treten wir Verzögerungen bei der Zuteilung notwendiger Ressourcen entschieden entgegen: Unterstützung muss rechtzeitig und entsprechend dem tatsächlichen Bedarf zur Verfügung stehen.</li>
<li><strong>Verbindliche Rahmenbedingungen und fachliche Zuständigkeit</strong><br />
Verbindliche bundesweite Richtlinien für Inklusion und sonderpädagogische Unterstützung sind notwendig, um klare Standards und Planungssicherheit zu gewährleisten. Diese müssen von den Ländern einheitlich umgesetzt werden, um regionale Ungleichheiten zu vermeiden. Pädagogische Entscheidungen sollten ausschließlich am Wohl des Kindes orientiert und von fachlich qualifizierten Expert:innen getroffen werden.</li>
<li><strong>Sonderpädagogische Expertise und inklusive Schulstrukturen</strong><br />
<strong>Sonderpädagogische Expertise ist unverzichtbarer Bestandteil inklusiver Bildung</strong> und muss in ein gemeinsames System integriert werden und nicht in separierenden Strukturen verbleiben. Ziel ist eine bedarfsgerechte Unterstützung für jedes Kind.<br />
Wir befürworten inklusive Schul- bzw. Inklusionszentren, die unterschiedliche Lernsettings unter einem Dach ermöglichen – von inklusiven Klassen bis zu kleinstrukturierten Gruppen. Diese Vielfalt ist Voraussetzung gelingender Inklusion. Grundlage dafür sind gut ausgebildete Pädagog:innen mit entsprechender fachlicher Expertise, die inklusive Bildungsprozesse professionell begleiten und gestalten.</li>
</ol>
</blockquote>
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		<title>Gemeinsam handeln statt leerer Versprechen: Eltern- und Bildungsinitiativen fordern sofortige Umsetzung konkreter Maßnahmen für Inklusion</title>
		<link>https://oeli-ug.at/kundgebung-20260508-aufruf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 03:56:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsinitiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Chronik]]></category>
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		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Inland]]></category>
		<category><![CDATA[OeLI-UG]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Freitag, 8. Mai 2026, findet im Parlament eine Enquete der NEOS zur inklusiven Bildung statt. Bildungsinitiativen nutzen diesen Anlass für eine Kundgebung vor dem Parlament in Wien: Sie fordern Personalressourcen und klare Entscheidungen ab Herbst 2026 – statt weiterer Verzögerungen auf Kosten von Kindern. Mehr dazu, hier entlang ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Initiativen rufen zu einer Kundgebung auf: Sie fordern Personalressourcen und klare Entscheidungen ab Herbst 2026 – statt weiterer Verzögerungen auf Kosten von Kindern</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="prefix">Wien (<a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260430_OTS0185/gemeinsam-handeln-statt-leerer-versprechen-eltern-und-bildungsinitiativen-fordern-sofortige-umsetzung-konkreter-massnahmen-fuer-inklusion" target="_blank" rel="noopener"><em>OTS, 30.04.2026</em></a>): </span>Am Freitag, 8. Mai 2026, findet im Parlament eine Enquete der NEOS zur inklusiven Bildung statt. Bildungsinitiativen nutzen diesen Anlass für eine Kundgebung vor dem Parlament in Wien. Sie machen auf die Verschärfung der Situation im Bildungssystem aufmerksam, denn zum Tag der Inklusion am 5. Mai zeige sich erneut: Für betroffene Kinder an Österreichs Schulen und deren Familien gibt es wenig zu feiern.</p>
<article>Seit Jahrzehnten werde auf politischer Ebene über inklusive Bildung diskutiert, Bedarfe erhoben und Reformen angekündigt. Österreich hat sich 2008 zur Umsetzung inklusiver Bildung verpflichtet. Die Realität zeigt jedoch das Gegenteil: Die schulische Inklusion steht massiv unter Druck und Rückschritte überwiegen – mit spürbaren Folgen für Kinder, Jugendliche, Familien und Schulpersonal.</p>
<h3><strong>System am Limit – Kinder werden ausgeschlossen</strong></h3>
<p>Die Initiativen verweisen auf eine dramatische Zuspitzung an Schulen: Es fehlt an Personal, Unterstützungssystemen und tragfähigen Strukturen. Förderung bleibt aus, Unterricht wird gekürzt, Suspendierungen nehmen zu. Immer mehr Kinder werden faktisch vom Bildungssystem ausgeschlossen. Das verstärkt Ungleichheit, verhindert Zukunftschancen und verursacht langfristig hohe Kosten für Familien und Gesellschaft.</p>
<h3><strong>Forderung nach sofort wirksamen Maßnahmen für schulische Inklusion</strong></h3>
<p>Die Initiativen betonen, dass die notwendigen Lösungen längst bekannt seien – was fehlt, sei deren konsequente Umsetzung. Sie fordern daher:</p>
<ul>
<li>eine sofortige Notfinanzierung für Herbst 2026</li>
<li>eine deutliche Aufstockung der Ressourcen für inklusive Bildung, die in den Klassen ankommt, über eine Anhebung des Quotendeckels für sonderpädagogischen Bedarf</li>
<li>eine flächendeckend gesicherte Assistenz an Schulen und Kindergärten und Einsatz multiprofessioneller Teams</li>
<li>sofortige Umsetzung des Rechts auf ein 11. und 12. Schuljahr für alle mit Öffnung der mittleren und höheren Schulen für Inklusion</li>
<li>langristiger Abbau von getrennter Bildung hin zu einer gemeinsamen Schule aller 6- bis 15-Jährigen</li>
</ul>
<p>Diese Maßnahmen seien unabdingbar, um Rückschritte zu stoppen und ein inklusives Bildungssystem umzusetzen, damit Bildung und Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen ermöglicht werde.</p>
<p>Ein Teil der geforderten Maßnahmen ist im aktuellen Regierungsprogramm enthalten, allerdings unter Budgetvorbehalt. &#8222;Menschenrechte dürfen nicht unter Budgetvorbehalt stehen&#8220;, sind sich die Initiativen einig.</p>
<h3><strong>Keine weiteren Ausreden</strong></h3>
<p>NEOS Behindertensprecherin Fiona Fiedler kritisierte in der Vergangenheit: &#8222;Es sei niemandem geholfen, wenn die Bundesregierung zwar anlässlich von Aktionstagen salbungsvolle Worte finde, aber ihren Ankündigungen nie Taten folgen lasse&#8220; – nun stehen die NEOS selbst in Regierungsverantwortung.</p>
<p>„Immer wieder werden Reformen angekündigt aber notwendige Maßnahmen werden nicht umgesetzt oder aufgeschoben – auf Kosten der Kinder. Es braucht jetzt klare politische Verantwortung und konkrete Schritte“, so Vertreter:innen der Initiativen. „Wir brauchen ein Bildungssystem, das niemanden zurücklässt – und die Mittel, um das sofort umzusetzen.“</p>
<h3><strong>Warum jetzt gehandelt werden muss</strong></h3>
<p>Die Initiativen warnen eindringlich: Jeder weitere Aufschub verschärft die Lage und untergräbt das Vertrauen in politische Absichten. Inklusion ist keine Option, sondern ein verbindliches Recht. Ohne sofortige Maßnahmen drohen weitere Rückschritte – mit langfristigen Konsequenzen für die gesamte Gesellschaft.</p>
<p>Unter dem Motto „Gemeinsam handeln statt reden“ rufen die Initiativen zur Kundgebung vor dem Parlament auf. Als Special Guest wird David Stockenreitner erwartet.</p>
<h3><strong>Programm:</strong></h3>
<p>8:00 &#8211; 9:00 Übergabe von Forderungen und Botschaften an die Teilnehmer:innen der Enquete. Interviewmöglichkeit mit Daniel Landau und Vertreter:innen der Initiativen</p>
<p>14:30 – 16:00 Kundgebung mit Redner:innen und Interviewmöglichkeit mit Vertreter:innen der Initiativen</p>
<p>Beteiligte Initiativen in alphabetischer Reihenfolge:</p>
<ul>
<li>Apfl-ÖLI-ug (Eva Neureiter, 0650/6776446)</li>
<li>Bessere Schule JETZT! (Angie Weikmann, 0681/20427127)</li>
<li>Bundesweite Elterninitiative für Kinder mit besonderem Bedarf (Gertrude Riegler, 0676/5458177; Carina Ruttinger 0677/62491528)</li>
<li>Gemeinsame Bildung 2.0 (Markus Astner 0664/2202484)</li>
<li>Inklusion Österreich (Karin Riebenbauer, 0699/14200342⁩)</li>
<li>Lebenshilfe Österreich (Philippe Narval, 0664 3076679)</li>
<li>Lobby4Kids (Irene Promussas, ⁨0676/3556835⁩)</li>
<li>Schule Brennt (Philipp Rafelsberger, 0699/11000335)</li>
</ul>
</article>
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