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	<title>Gehaltsverhandlungen &#8211; ÖLI-UG</title>
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	<description>Österreichische LehrerInnen Initiative - ÖLI-UG Österreichische Lehrer/innen Initiative - Unabhängige Gewerkschafter/innen</description>
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		<title>Was bringt der GÖD-Gehaltsabschluss für 2026-28?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 03:41:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltsabschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltsverhandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[GÖD Gehaltsabschluss]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir Lehrerinnen und Lehrer beteiligen uns an der Budgetkonsolidierung 2026-28 mit der Akzeptanz von zwei De-facto-Nulllohnrunden und mehreren "Konsolidierungshunderter", wie an den kumulierten Gehaltsauszahlungen für 2026-28 ersichtlich wird.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Lehrerinnen und Lehrer beteiligen uns an der Budgetkonsolidierung 2026-28 mit der Akzeptanz von zwei De-facto-Nulllohnrunden und &#8222;überweisen mehrere Konsolidierungshunderter an den Finanzminister&#8220;, wie an den kumulierten Gehaltsauszahlungen für 2026-28 ersichtlich wird. Der festgezurrte Kaufkraftverlust entspricht ungefähr 5%.<br />
<strong>Positiv ist, dass die Grundbezüge</strong> (gegenüber reinen Nulllohnrunden) <strong>dennoch ansteigen, stellen diese doch die Basis für die weiteren Gehaltserhöhungen 2029 dar.</strong></p>
<p>Der Vergleich ist downloadbar unter: <a href="https://archiv.oeli-ug.at/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28+ALT.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://archiv.oeli-ug.at/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28+ALT.pdf</a></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8675 size-large" src="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page1-1024x724.png" alt="" width="1024" height="724" srcset="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page1-200x141.png 200w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page1-292x207.png 292w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page1-300x212.png 300w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page1-400x283.png 400w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page1-600x424.png 600w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page1-768x543.png 768w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page1-800x566.png 800w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page1-1024x724.png 1024w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page1-1200x849.png 1200w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page1-1536x1086.png 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-8676 size-large" src="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page2-1024x724.png" alt="" width="1024" height="724" srcset="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page2-200x141.png 200w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page2-292x207.png 292w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page2-300x212.png 300w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page2-400x283.png 400w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page2-600x424.png 600w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page2-768x543.png 768w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page2-800x566.png 800w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page2-1024x724.png 1024w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page2-1200x849.png 1200w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Vergleich_GOeD-Gehaltsabschluss_NEU26-28ALT_Page2-1536x1086.png 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
<small><strong>Abb.:</strong> Zeigt Vergleich neuer GÖD-3-Jahres-Abschluss (= NEU) mit GÖD-Abschluss ALT. Für Vertragslehrkräfte der Verwendungsgruppe l1/ pd/ l2a2 führt der neue Abschluss bis zur Gehaltsstufe 5/ 2/ 7 über die Laufzeit 2026–2028 zu einer geringfügigen Verbesserung (grünes Plus), während alle anderen Stufen schlechter aussteigen (rotes Minus). Bei pragmatischen Lehrkräften verhält es sich ähnlich. Durchschnittlich tragen Lehrkräfte also neben zwei De-facto-Nulllohnrunden noch einen kleinen zusätzlichen Konsolidierungsbeitrag bei. Der Kaufkraftverlust beträgt über die dreijährige Laufzeit ungefähr 5 %.</small></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die 9,15 Prozent Gehaltssteigerung im Öffentlichen Dienst sind die Unterkante</title>
		<link>https://oeli-ug.at/goed-gehaltsverhandlungen-abgeschlossen-ein-plus-von-971-bis-915-prozent-fuer-2024/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2023 22:16:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gehälter]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltsabschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltsverhandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[GÖD]]></category>
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					<description><![CDATA[Die GÖD Gehaltsverhandlungen sind zu Ende: Die Gehälter steigen mit 1.1.2024 um 9,15 Prozent, aber um mindestens 192 €, was für die unteren Einkommen 9,71 Prozent bedeutet, und alle Zulagen steigen einheitlich um 9,15 Prozent.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="untertitel"><strong>Die Gehaltsverhandlungen für den Öffentlichen Dienst sind zu Ende: Die Gehälter steigen mit 1.1.2024 um 9,15 Prozent, mindestens um 192,&#8211; Euro.</strong></p>
<p class="text"><i>Wien (<a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20231123_OTS0185" target="_blank" rel="noopener">OTS</a>)</i> &#8211; Mehr als die rollierende Inflation war heuer nicht drinnen. Die Unabhängigen Gewerkschafter:innen im Öffentlichen Dienst und den ausgegliederten Betrieben betonen, dass uns nach diesem Abschluss zwar nicht zum Feiern zumute ist, doch ist anzuerkennen, dass man der Logik der Benya-Formel gefolgt ist und die sozialen Sicherungssysteme, sowie die Kaufkraft mit diesem Abschluss im Auge behalten hat<strong>.</strong></p>
<p class="text">Sieht man sich den Abschluss des Öffentlichen Dienstes genauer an und vergleicht die rollierende Inflation der Pensionist:innen und der Aktiven des Öffentlichen Dienstes, dann ist diese unterschiedlich – genauso wie die erzielten Abschlüsse –, weil andere Zeiträume herangezogen werden: Bei den Pensionen wird der Betrachtungszeitraum von August bis Juli für die Berechnung der durchschnittlichen Inflation über die letzten 12 Monate und bei den Aktiven von Oktober bis September herangezogen. Das ergibt dann die 9,7 Prozent bzw. 9,15 Prozent als Unterkante.</p>
<p class="untertitel"><strong> </strong></p>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="de">Die <a href="https://twitter.com/Goed_official?ref_src=twsrc%5Etfw">@Goed_official</a> könnte heuer bei den Lohnabschlüssen vorangehen. Schließlich hat die Bundesregierung mit den Pensionserhöhungen die Latte auf 9,7 % gelegt. Und mehr als das müsste es für Aktive jedenfalls sein. Das wäre übrigens nur fair. <a href="https://twitter.com/oegb_at?ref_src=twsrc%5Etfw">@oegb_at</a> ✊.<a href="https://t.co/5qcJOKt26O">https://t.co/5qcJOKt26O</a> <a href="https://t.co/GP86Z16BtC">https://t.co/GP86Z16BtC</a> <a href="https://t.co/lj7lH5pzNS">pic.twitter.com/lj7lH5pzNS</a></p>
<p>— Hannes Grünbichler (@HGrunbichler) <a href="https://twitter.com/HGrunbichler/status/1726862835228020830?ref_src=twsrc%5Etfw">November 21, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Vergleicht man das Ergebnis für den öffentlichen Dienst mit dem der Pensionist:innen, so ergibt sich für den Zeitraum 2022 bis 2024 ein Einkommensplus von 16,1% bei den Pensionen und 17,1% bei den Aktiven. Das ergibt sich aus den Ergebnissen von +5,8% (Pensionen) und von +7,3% (Aktive) für 2023 und von +9,7% (Pensionen) bzw. von +9,15% (Aktive) für 2024.</p>
<p class="text"><strong>Die Logik, dass die Aktiven zumindest genauso viel bekommen müssen, wie die Pensionist:innen, damit die Pensionen und unser soziales Sicherungssystem gesichert bleiben, wird mit diesem Abschluss erfüllt, wenngleich es auch den anderen Fachgewerkschaften gelingen muss, dem GÖD-Abschluss zu folgen.</strong> <b>Das war noch nie so wichtig wie jetzt.</b></p>
<p class="text"><b>Das Gehaltsplus bei den Aktiven in Höhe von 1% gegenüber den Pensionen zeigt die Bemühung, auch der Logik der Benya-Formel zu folgen</b>, weil das Wirtschaftswachstum eben nicht nur aus 2023 herangezogen wurde. Dieses ist bekanntlich negativ und wird zwischen ‑0,4% und ‑0,8% liegen. Aber die heurigen Abschlüsse mit der Unterkante der rollierenden Inflation bestimmen das Wachstum für das Jahr 2024, das von den Konsumausgaben der Beschäftigten getragen sein wird.</p>
<p>Lohn- und Gehaltsabschlüsse mit der rollierenden Inflation als Unterkante bewahren unser soziales Sicherungssystem. Das muss Arbeitgebern bewusst sein. Die Bundesregierung und die GÖD haben mit ihrem maßvollen Abschluss ein Zeichen gesetzt, dies den Beschäftigten zuzugestehen.</p>
<p>Zum Schließen der Lohndifferenz zur Privatwirtschaft, um den Öffentlichen Dienst wieder attraktiver zu machen, bedarf es aber mehr, nämlich einer umfassenden Dienstrechts- und Besoldungsreform.</p>
<h3>Rückfragen &amp; Kontakt:</h3>
<p class="text">Hannes Grünbichler,<br />
Obmann der ÖLI-UG (Österreichische Lehrer*innen Initiative)<br />
<a href="https://www.ots.at/email/gruenbichler/oeli-ug.at" target="_blank" rel="nofollow noopener">gruenbichler@oeli-ug.at</a><br />
Tel 0650 9254988</p>
<p>Stefan Schön<br />
UGÖD Pressesprecher<br />
<a href="https://www.ots.at/email/presse/ugoed.at" target="_blank" rel="nofollow noopener">presse@ugoed.at</a><br />
Tel 0699 11240984</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="de">Die beliebte <a href="https://twitter.com/oeliug?ref_src=twsrc%5Etfw">@oeliug</a> Gehaltstabelle 2024 zum Download:<a href="https://t.co/i80E59R4mn">https://t.co/i80E59R4mn</a> <a href="https://t.co/kQF0tF2alo">pic.twitter.com/kQF0tF2alo</a></p>
<p>— Hannes Grünbichler (@HGrunbichler) <a href="https://twitter.com/HGrunbichler/status/1727432232984535080?ref_src=twsrc%5Etfw">November 22, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p><a href="https://t.co/i80E59R4mn" target="_blank" rel="noopener">Download der ÖLIUG-Gehaltstabelle</a></p>
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			</item>
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		<title>Gehaltsverhandlungen: Nur mehr als 10 % sind ein echter Erfolg</title>
		<link>https://oeli-ug.at/gehaltsverhandlungen-nur-mehr-als-10-sind-ein-echter-erfolg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2023 04:51:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltsverhandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[GÖD]]></category>
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					<description><![CDATA[Da wir als Unabhängige Lehrergewerkschafter:innen immer wieder gefragt werden, wie hoch die Lehrer:innen bei den Gehaltsverhandlungen abschließen werden, wagen wir einen Einordnungsversuch. 8,25 % ist zu wenig, mehr als 9,7 % sollten es sein. Irgendwas zwischen 9,85 und 10,9 % zeugt von funktionierender Sozialpartnerschaft. Mehr als 10,9 % wäre ein echter Erfolg.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-contents="true">
<div class="" data-block="true" data-editor="r3qf" data-offset-key="2qihk-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="2qihk-0-0"><span data-offset-key="2qihk-0-0">Da wir als Unabhängige Lehrergewerkschafter:innen der ÖLIUG immer wieder gefragt werden, wie hoch die Lehrer:innen bei den Gehaltsverhandlungen für 2024 abschließen, wagt <strong>Hannes Grünbichler</strong>, selbst Ökonom, einen Einordnungsversuch:<br />
</span><span data-offset-key="2qihk-0-0">Aus den <a href="https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2023/pk1200" target="_blank" rel="noopener">Daten des Budgetentwurfs</a></span><span data-offset-key="2qihk-2-0"> ergeben sich für 2024 in etwa 5 % an eingeplanter Gehaltserhöhung plus dem Verteilungsspielraum, der sich aus den Pensionierungen ergibt &#8230; </span></div>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="2qihk-0-0"><span data-offset-key="2qihk-2-0">&#8230; 2023 und 2024 gibt es – laut dieser <a href="https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVII/AB/14800/imfname_1579395.pdf" target="_blank" rel="noopener">Anfragebeantwortung</a></span><span data-offset-key="2qihk-4-0"> – bei den Lehrpersonen im Primaschul- und Sekundarschulbereich ungefähr 8.000 Pensionierungen bei einem Personalstand von etwa 123.000 Lehrer:innen, also in etwa 6,5 Prozent, die man auf die Personalkosten umlegen kann. Daraus ergibt sich nochmals ein weiterer Verteilungsspielraum von rd. 3 bis 3,25 %, da Junglehrer:innen in etwa die Hälfte billiger sind als Altlehrer:innen und auch nicht alle Stellen nachbesetzt werden können, zudem sind Überstunden deutlich günstiger (als Neuanstellungen).</span></div>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="2qihk-0-0"><strong>Eine erste Abschätzung ergibt dann eine im Budget vorgesehene Gehaltserhöhung von 8,25 %.</strong></div>
</div>
</div>
<div data-offset-key="2qihk-0-0"></div>
<h5 data-offset-key="2qihk-0-0">Benya-Formel &#8211; die Grundlage der Lohnverhandlung</h5>
<div data-contents="true">
<div class="" data-block="true" data-editor="r3qf" data-offset-key="2qihk-0-0">
<div data-offset-key="2qihk-0-0"></div>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="2qihk-0-0"><span data-offset-key="2qihk-4-0">In der ersten Runde der GÖD-Gehaltsverhandlungen werden zunächst immer die wirtschaftlichen Eckdaten außer Streit gestellt, das sind die durchschnittliche Inflation der letzten 12 Monate für den Zeitraum Oktober bis September und das Wirtschaftswachstum. Das war in den vorigen Jahren so und gilt auch 2023. Die Benya-Formel lautet <strong>nicht</strong> rollierende Inflation 9,15 % minus 0,8 % negatives Wirtschaftswachstum ist 8,25 %. Nein, so einfach ist das nicht. Bei 8,25 % würde die Frage im Raum stehen, ob überhaupt &#8222;echte&#8220; Verhandlungen stattgefunden haben. Und auch 9,15 % kann nicht als Erfolg gefeiert werden.<br />
</span></div>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="2qihk-0-0"><span data-offset-key="2qihk-4-0">Nach der Benya-Formel errechnet sich die Lohnforderung für den Öffentlichen Dienst aus der rollierenden Inflation, die 9,15 % beträgt, und einem mittelfristigen Wirtschaftswachstum, das gemäß <a href="https://www.wifo.ac.at/publikationen/wifo-konjunkturprognose" target="_blank" rel="noopener">WIFO</a> und <a href="https://irihs.ihs.ac.at/id/eprint/6728/" target="_blank" rel="noopener">IHS</a> entweder 1,75 % für den Zeitraum 2022-24 (3-Jahresbetrachtung) oder eben 0,7 % für den Zeitraum 2020-24 (5-Jahresbetrachtung) beträgt. <strong>Somit ergäbe sich für die GÖD eine Lohnforderung zwischen 9,85 % und 10,9 %, die jedenfalls höher ist als die Pensionserhöhung von 9,7 %</strong>. Zusätzlich müsste die gestiegene Arbeitsbelastung Berücksichtigung finden.</span><span data-offset-key="2qihk-6-0"> Und zur Info, der Chefvolkswirtin des ÖGB </span><strong><span class="xv78j7m" spellcheck="false" data-offset-key="2qihk-7-0">Helene Schuberth, </span></strong><span data-offset-key="2qihk-8-0">gefällt nicht nur die Analyse der </span><span class="xv78j7m" spellcheck="false" data-offset-key="2qihk-9-0"><span data-offset-key="2qihk-9-0">ÖLI &#8211; UG</span></span><span data-offset-key="2qihk-10-0">, </span></div>
<div data-offset-key="2qihk-0-0"><a href="https://oeli-ug.at/die-metaller-streiken-goed-beobachtet/"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6832 size-fusion-400" src="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot_20231115_084255_X-400x179.jpg" alt="" width="400" height="179" srcset="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot_20231115_084255_X-200x89.jpg 200w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot_20231115_084255_X-292x130.jpg 292w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot_20231115_084255_X-300x134.jpg 300w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot_20231115_084255_X-400x179.jpg 400w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot_20231115_084255_X-600x268.jpg 600w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot_20231115_084255_X-768x343.jpg 768w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot_20231115_084255_X-800x357.jpg 800w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot_20231115_084255_X-1024x457.jpg 1024w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot_20231115_084255_X.jpg 1080w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></div>
<div data-offset-key="2qihk-0-0"><span data-offset-key="2qihk-10-0">sondern sie und der WIFO-Lohn-Experte <strong>Benjamin Bittschi</strong> erklärten in der <a href="https://tv.orf.at/program/orf2/rundertisc154.html" target="_blank" rel="noopener">ORF-Sendung Runder Tisch</a> fast wortident die Benya-Formel.</span></div>
<div data-offset-key="2qihk-0-0"></div>
</div>
</div>
<div data-offset-key="2qihk-0-0">
<div data-contents="true">
<div class="" data-block="true" data-editor="r3qf" data-offset-key="2qihk-0-0">
<h5 class="_1mf _1mj" data-offset-key="2qihk-0-0"><span data-offset-key="2qihk-10-0">Eine Abkehr von der Benya-Fromel wäre eine klare Niederlage für die Sozialpartnerschaft</span></h5>
</div>
</div>
</div>
<div data-offset-key="2qihk-0-0"></div>
<div data-contents="true">
<div class="" data-block="true" data-editor="r3qf" data-offset-key="2qihk-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="2qihk-0-0"><span data-offset-key="2qihk-10-0">Die Abkehr von der Benya-Formel würde eine herbe Niederlage für die Sozialpartnerschaft bedeuten. Das darf und kann sich eine kämpferische Gewerkschaft nicht einfach gefallen lassen, wenn sie in Zukunft weiterhin Bedeutung haben will. </span></div>
<div data-offset-key="2qihk-0-0">
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="de">Die untere Abbildung (<a href="https://t.co/6Quylz9sLk">https://t.co/6Quylz9sLk</a>) zeigt eine deutliche Kaufkraftverlust bei Lehrer:innen, Kategorie: Bund &#8211; Bildung.</p>
<p>Gehaltsplus muss als die Pensionserhöhung von 9,7 % sein. Die Benya-Formel ergibt eine Spanne zwischen 9,85 % und 10,9 %. <a href="https://t.co/yc4KSAr2Nb">pic.twitter.com/yc4KSAr2Nb</a></p>
<p>— Hannes Grünbichler (@HGrunbichler) <a href="https://twitter.com/HGrunbichler/status/1726459652425040303?ref_src=twsrc%5Etfw">November 20, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p><strong>Was die Abbildung jedenfalls zeigt, eine Stärkung der Kaufkraft gibt es erst bei einem Gehaltsplus über der rollierenden Inflation. In Wahrheit müssten es schon deutlich mehr als 10 Prozent sein.</strong></p>
</div>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="2qihk-0-0"><span data-offset-key="2qihk-10-0">Denn es</span><span data-offset-key="2qihk-10-0"> steigt der Druck auf das Pensionssystem, wenn die Lohnerhöhungen durch die Bank schlechter sind als die Pensionserhöhungen, das geht auch aus dem <a href="https://www.derstandard.at/story/3000000195126/warum-die-pensionen-steigen-waehrend-die-zahl-neuer-senioren-sinkt" target="_blank" rel="noopener">Pensionsgutachten</a></span><span data-offset-key="2qihk-12-0"> hervor und gerade die Jahre 2023 und 2024 sind dafür entscheidend, da die Babyboomer in Pension gehen. </span></div>
<div data-offset-key="2qihk-0-0"></div>
<div data-offset-key="2qihk-0-0"></div>
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="2qihk-0-0"><span data-offset-key="2qihk-12-0">Geplantes Budget: </span><a href="https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2023/pk1200" target="_blank" rel="noopener"><span class="x1fey0fg"><span data-offset-key="2qihk-13-0">https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2023/pk1200</span></span></a></div>
</div>
</div>
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		<item>
		<title>Start der GÖD-Gehaltsverhandlungen am Freitag 20.10.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2023 06:26:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ÖLI - Forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI-UG]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltsverhandlungen]]></category>
		<category><![CDATA[GÖD]]></category>
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		<category><![CDATA[UGÖD]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Mittwoch und wir von der ÖLI - UG haben jetzt unsere Forderungen an die GÖD übermittelt: Lehrkräfte Überstunden (MDLs) machen zu lassen, ist günstiger als neue einzustellen. Das #BMBWF profitiert auf unsere Kosten. Das darf nicht mehr sein, Schluss damit! Wir wollen unsere Leistung ordentlich abgegolten, egal ob MDLs, Fachsupplierungen oder bei Schulveranstaltungen. Unsere Arbeit muss dem Dienstgeber etwas wert sein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="" dir="auto">
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<div dir="auto">Es ist Mittwoch und wir von der <a class="x1i10hfl xjbqb8w x6umtig x1b1mbwd xaqea5y xav7gou x9f619 x1ypdohk xt0psk2 xe8uvvx xdj266r x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r xexx8yu x4uap5 x18d9i69 xkhd6sd x16tdsg8 x1hl2dhg xggy1nq x1a2a7pz xt0b8zv x1qq9wsj xo1l8bm" tabindex="0" role="link" href="https://www.facebook.com/kreidekreis?__cft__[0]=AZUbzP1-vah3TCIbSkZnZAecLl3bt2bLoy7HAsH8yTgYPP05-QRip82fov30XOVcpUXgVj8zB4epI9dz7VXFjb-nOQ48uqgOGbsV2CXXnjTVYA059HlIMr5CRl-bkaH-kQNZL8XaE1_D-xO_TloZ55UVgNc2ZyqvNYfNSpoBFxeR_Hv6cYIgd1a0-45ZuStplXo&amp;__tn__=-]K-R"><span class="xt0psk2"><strong>ÖLI &#8211; UG</strong></span></a> haben unsere Forderungen an die GÖD-Gehaltsverhandler*innen und cc an die Bundesvorsitzenden der Lehrer*innen übermittelt:<br />
Lehrkräfte Überstunden (MDLs) machen zu lassen, kommt unserem Dienstgeber günstiger als neue einzustellen. <strong>Das <a class="x1i10hfl xjbqb8w x6umtig x1b1mbwd xaqea5y xav7gou x9f619 x1ypdohk xt0psk2 xe8uvvx xdj266r x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r xexx8yu x4uap5 x18d9i69 xkhd6sd x16tdsg8 x1hl2dhg xggy1nq x1a2a7pz xt0b8zv x1qq9wsj xo1l8bm" tabindex="0" role="link" href="https://www.facebook.com/hashtag/bmbwf?__eep__=6&amp;__cft__[0]=AZUbzP1-vah3TCIbSkZnZAecLl3bt2bLoy7HAsH8yTgYPP05-QRip82fov30XOVcpUXgVj8zB4epI9dz7VXFjb-nOQ48uqgOGbsV2CXXnjTVYA059HlIMr5CRl-bkaH-kQNZL8XaE1_D-xO_TloZ55UVgNc2ZyqvNYfNSpoBFxeR_Hv6cYIgd1a0-45ZuStplXo&amp;__tn__=*NK-R">#BMBWF</a> profitiert auf unsere Kosten. Das darf nicht mehr sein, Schluss damit!</strong> Wir wollen unsere Leistung ordentlich abgegolten bekommen, egal ob bei MDLs, Fachsupplierungen oder bei Schulveranstaltungen. Unsere Arbeit muss dem Dienstgeber wieder mehr wert sein.</div>
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<div dir="auto">Unsere E-Mail von heute in der Früh:</div>
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<div dir="auto"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6629 size-fusion-400" src="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062926_Email-400x487.jpg" alt="" width="400" height="487" srcset="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062926_Email-200x244.jpg 200w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062926_Email-246x300.jpg 246w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062926_Email-292x356.jpg 292w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062926_Email-400x487.jpg 400w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062926_Email-600x731.jpg 600w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062926_Email-768x936.jpg 768w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062926_Email-800x975.jpg 800w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062926_Email-840x1024.jpg 840w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062926_Email.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6628 size-fusion-400" src="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062911_Email-400x376.jpg" alt="" width="400" height="376" srcset="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062911_Email-200x188.jpg 200w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062911_Email-292x275.jpg 292w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062911_Email-300x282.jpg 300w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062911_Email-400x376.jpg 400w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062911_Email-600x564.jpg 600w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062911_Email-768x722.jpg 768w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062911_Email-800x753.jpg 800w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062911_Email-1024x963.jpg 1024w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2023/10/Screenshot_20231018_062911_Email.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></div>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Schluss mit der Lohnmoderation und unserer Zurückhaltung. Die Aussage, &#8222;wir haben Schlimmeres verhindert&#8220;, muss in Zeiten des <strong><a class="x1i10hfl xjbqb8w x6umtig x1b1mbwd xaqea5y xav7gou x9f619 x1ypdohk xt0psk2 xe8uvvx xdj266r x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r xexx8yu x4uap5 x18d9i69 xkhd6sd x16tdsg8 x1hl2dhg xggy1nq x1a2a7pz xt0b8zv x1qq9wsj xo1l8bm" tabindex="0" role="link" href="https://www.facebook.com/hashtag/Lehrermangel">#Lehrermangel</a></strong>s vom Dienstgeber kommen. Er soll sagen, wir haben gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen, zB Streiks, abgewendet. Als Gewerkschaft kann man die Verhandlungen durchaus selbstbewusst führen.</p>
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