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	<title>Gehälter &#8211; ÖLI-UG</title>
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	<description>Österreichische LehrerInnen Initiative - ÖLI-UG Österreichische Lehrer/innen Initiative - Unabhängige Gewerkschafter/innen</description>
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		<title>Die 9,15 Prozent Gehaltssteigerung im Öffentlichen Dienst sind die Unterkante</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2023 22:16:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gehälter]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltsabschluss]]></category>
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					<description><![CDATA[Die GÖD Gehaltsverhandlungen sind zu Ende: Die Gehälter steigen mit 1.1.2024 um 9,15 Prozent, aber um mindestens 192 €, was für die unteren Einkommen 9,71 Prozent bedeutet, und alle Zulagen steigen einheitlich um 9,15 Prozent.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="untertitel"><strong>Die Gehaltsverhandlungen für den Öffentlichen Dienst sind zu Ende: Die Gehälter steigen mit 1.1.2024 um 9,15 Prozent, mindestens um 192,&#8211; Euro.</strong></p>
<p class="text"><i>Wien (<a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20231123_OTS0185" target="_blank" rel="noopener">OTS</a>)</i> &#8211; Mehr als die rollierende Inflation war heuer nicht drinnen. Die Unabhängigen Gewerkschafter:innen im Öffentlichen Dienst und den ausgegliederten Betrieben betonen, dass uns nach diesem Abschluss zwar nicht zum Feiern zumute ist, doch ist anzuerkennen, dass man der Logik der Benya-Formel gefolgt ist und die sozialen Sicherungssysteme, sowie die Kaufkraft mit diesem Abschluss im Auge behalten hat<strong>.</strong></p>
<p class="text">Sieht man sich den Abschluss des Öffentlichen Dienstes genauer an und vergleicht die rollierende Inflation der Pensionist:innen und der Aktiven des Öffentlichen Dienstes, dann ist diese unterschiedlich – genauso wie die erzielten Abschlüsse –, weil andere Zeiträume herangezogen werden: Bei den Pensionen wird der Betrachtungszeitraum von August bis Juli für die Berechnung der durchschnittlichen Inflation über die letzten 12 Monate und bei den Aktiven von Oktober bis September herangezogen. Das ergibt dann die 9,7 Prozent bzw. 9,15 Prozent als Unterkante.</p>
<p class="untertitel"><strong> </strong></p>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="de">Die <a href="https://twitter.com/Goed_official?ref_src=twsrc%5Etfw">@Goed_official</a> könnte heuer bei den Lohnabschlüssen vorangehen. Schließlich hat die Bundesregierung mit den Pensionserhöhungen die Latte auf 9,7 % gelegt. Und mehr als das müsste es für Aktive jedenfalls sein. Das wäre übrigens nur fair. <a href="https://twitter.com/oegb_at?ref_src=twsrc%5Etfw">@oegb_at</a> ✊.<a href="https://t.co/5qcJOKt26O">https://t.co/5qcJOKt26O</a> <a href="https://t.co/GP86Z16BtC">https://t.co/GP86Z16BtC</a> <a href="https://t.co/lj7lH5pzNS">pic.twitter.com/lj7lH5pzNS</a></p>
<p>— Hannes Grünbichler (@HGrunbichler) <a href="https://twitter.com/HGrunbichler/status/1726862835228020830?ref_src=twsrc%5Etfw">November 21, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Vergleicht man das Ergebnis für den öffentlichen Dienst mit dem der Pensionist:innen, so ergibt sich für den Zeitraum 2022 bis 2024 ein Einkommensplus von 16,1% bei den Pensionen und 17,1% bei den Aktiven. Das ergibt sich aus den Ergebnissen von +5,8% (Pensionen) und von +7,3% (Aktive) für 2023 und von +9,7% (Pensionen) bzw. von +9,15% (Aktive) für 2024.</p>
<p class="text"><strong>Die Logik, dass die Aktiven zumindest genauso viel bekommen müssen, wie die Pensionist:innen, damit die Pensionen und unser soziales Sicherungssystem gesichert bleiben, wird mit diesem Abschluss erfüllt, wenngleich es auch den anderen Fachgewerkschaften gelingen muss, dem GÖD-Abschluss zu folgen.</strong> <b>Das war noch nie so wichtig wie jetzt.</b></p>
<p class="text"><b>Das Gehaltsplus bei den Aktiven in Höhe von 1% gegenüber den Pensionen zeigt die Bemühung, auch der Logik der Benya-Formel zu folgen</b>, weil das Wirtschaftswachstum eben nicht nur aus 2023 herangezogen wurde. Dieses ist bekanntlich negativ und wird zwischen ‑0,4% und ‑0,8% liegen. Aber die heurigen Abschlüsse mit der Unterkante der rollierenden Inflation bestimmen das Wachstum für das Jahr 2024, das von den Konsumausgaben der Beschäftigten getragen sein wird.</p>
<p>Lohn- und Gehaltsabschlüsse mit der rollierenden Inflation als Unterkante bewahren unser soziales Sicherungssystem. Das muss Arbeitgebern bewusst sein. Die Bundesregierung und die GÖD haben mit ihrem maßvollen Abschluss ein Zeichen gesetzt, dies den Beschäftigten zuzugestehen.</p>
<p>Zum Schließen der Lohndifferenz zur Privatwirtschaft, um den Öffentlichen Dienst wieder attraktiver zu machen, bedarf es aber mehr, nämlich einer umfassenden Dienstrechts- und Besoldungsreform.</p>
<h3>Rückfragen &amp; Kontakt:</h3>
<p class="text">Hannes Grünbichler,<br />
Obmann der ÖLI-UG (Österreichische Lehrer*innen Initiative)<br />
<a href="https://www.ots.at/email/gruenbichler/oeli-ug.at" target="_blank" rel="nofollow noopener">gruenbichler@oeli-ug.at</a><br />
Tel 0650 9254988</p>
<p>Stefan Schön<br />
UGÖD Pressesprecher<br />
<a href="https://www.ots.at/email/presse/ugoed.at" target="_blank" rel="nofollow noopener">presse@ugoed.at</a><br />
Tel 0699 11240984</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="de">Die beliebte <a href="https://twitter.com/oeliug?ref_src=twsrc%5Etfw">@oeliug</a> Gehaltstabelle 2024 zum Download:<a href="https://t.co/i80E59R4mn">https://t.co/i80E59R4mn</a> <a href="https://t.co/kQF0tF2alo">pic.twitter.com/kQF0tF2alo</a></p>
<p>— Hannes Grünbichler (@HGrunbichler) <a href="https://twitter.com/HGrunbichler/status/1727432232984535080?ref_src=twsrc%5Etfw">November 22, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p><a href="https://t.co/i80E59R4mn" target="_blank" rel="noopener">Download der ÖLIUG-Gehaltstabelle</a></p>
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		<title>Kürzeres Lehramt, Kleiderordnung &#8211; alles Scheindebatten einer visionslosen Bildungspolitik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Sep 2023 14:48:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - Forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Streik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Diskussionen über eine geplante Verkürzung des Lehramtsstudiums von sechs auf fünf Jahre oder über eine Kleiderordnung an Schulen sind Teile von bildungspolitischen Scheindebatten. Wir denken, die Gewerkschaft hat sich dafür einzusetzen, dass die Rahmenbedingungen und die Gehälter besser werden. Scheindebatten interessieren die KollegInnen nicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="de">Ein weiterer Teil einer Scheindebatte. Bildungsminister will hier nur von realen Problemen im Bildungssystem ablenken.<a href="https://t.co/wcnd05CJTe">https://t.co/wcnd05CJTe</a></p>
<p>— Hannes Grünbichler (@HGrunbichler) <a href="https://twitter.com/HGrunbichler/status/1708130242458481051?ref_src=twsrc%5Etfw">September 30, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>(<em>OTS, Wien</em>): Die Diskussionen über eine geplante Verkürzung des Lehramtsstudiums von sechs auf fünf Jahre oder über eine Kleiderordnung an Schulen sind Teile von bildungspolitischen Scheindebatten, an denen wir uns als Unabhängige LehrergewerkschafterInnen der ÖLI-UG nicht beteiligen. Diese Diskussionen sollen Bewegung im Bildungsministerium simulieren, die es derzeit einfach nicht gibt.</p>
<p>Die vom Bildungsministerium wahrgenommene Wirklichkeit geht an den realen Problemen an den einzelnen Schulstandorten vorbei. <strong>Wir haben zu wenige Lehrer und Lehrerinnen und das wird noch lange so bleiben, auch mit kürzerem Lehramt. Die Arbeit in der Klasse ist unattraktiv, nicht wegen der Kinder und Jugendlichen, sondern wegen der Rahmenbedingungen.</strong> Dafür ist Bildungsminister Polaschek in die Verantwortung zu nehmen.</p>
<p><strong>Wir wissen, dass die Lehrergehälter zu niedrig sind</strong>, das hält auch der jüngste <a href="https://www.oecd.org/publications/bildung-auf-einen-blick-19991509.htm" target="_blank" rel="noopener">OECD-Bericht</a> für Österreich fest. Wenn der Bundesminister diesen gelesen hätte, wüsste er, dass „Lehrer und Lehrerinnen weniger als andere Vollzeitbeschäftigte mit einem Hochschulabschluss verdienen“ und auch, dass „diese Lücke in Österreich größer ist als in anderen Ländern.“</p>
<p>Ein Schelm ist, wer denkt, dass die jetzt geführte Diskussion ums Lehramt auch damit zu tun hat. Wenn man mit einem Kurzstudium in der Klasse genügt, kann man auch niedrige Gehälter gut argumentieren.</p>
<p><strong>Wir denken, die Gewerkschaft hat sich dafür einzusetzen, dass die Rahmenbedingungen und die Gehälter besser werden. Scheindebatten interessieren die KollegInnen nicht.</strong></p>
<p>Eine Reform der Lehramtsausbildung dauert lange, wirkt erst in mehreren Jahren und bringt den sich bereits im Dienst befindlichen Lehrern und Lehrerinnen nichts.<strong><br />
</strong></p>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="de">Experte: Als kurzfristige Maßnahme gegen Lehrermangel nicht effizient</p>
<p>Als kurzfristige Maßnahme gegen den Lehrkräftemangel sei eine Kürzung der Ausbildung wohl nicht effizient, so der Bildungsexperte Marko Lüftenegger.<a href="https://t.co/X3dawnWafz">https://t.co/X3dawnWafz</a></p>
<p>— Österreichische LehrerInnen Initiative (@oeliug) <a href="https://twitter.com/oeliug/status/1708182692028694985?ref_src=twsrc%5Etfw">September 30, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
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