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	<title>Bildung und Politik &#8211; ÖLI-UG</title>
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	<description>Österreichische LehrerInnen Initiative - ÖLI-UG Österreichische Lehrer/innen Initiative - Unabhängige Gewerkschafter/innen</description>
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		<title>Coronabonus ist eine Farce</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2022 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Unabhängige Lehrergewerkschafter:innen: Mit seinem Corona-Bonus zeigt Bildungsminister Polaschek, dass ihm zur Belastungssituation nichts Anderes einfällt als das Bildungspersonal gegeneinander auszuspielen. Wieder einmal hat das BMBWF bewiesen, dass es keine Ahnung von der realen Belastungssituation an Österreichs Schulen hat. Anders ist es nicht zu erklären, dass gerade jetzt eine einzige Berufsgruppe durch einen Corona-Bonus belobigt wird.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cc-m-textwithimage-13056545799" data-name="text" data-action="text">
<p><strong>Unabhängige Lehrergewerkschafter:innen:</strong></p>
<p><strong>Mit seinem Corona-Bonus zeigt Bildungsminister Polaschek, dass ihm zur Belastungssituation nichts Anderes einfällt als das Bildungspersonal gegeneinander<br />
auszuspielen.</strong></p>
<p>Wieder einmal hat das BMBWF bewiesen, dass es keine Ahnung von der realen Belastungssituation an Österreichs Schulen hat. Anders ist es nicht zu erklären, dass gerade jetzt eine einzige<br />
Berufsgruppe durch einen Corona-Bonus belobigt wird. Hofft Bildungsminister Polaschek, dass er durch kleine Zuwendungen Schulleitungen und Administrator:innen gewogen stimmen kann?</p>
<p>Es sind Schulleitungen <strong>UND</strong> Lehrpersonen <strong>UND</strong> Elementarpädagog:innen, die seit mehr zwei Jahren unter enormen Anstrengungen dafür sorgen, dass das Bildungssystem<br />
aufrechterhalten werden kann. Jetzt nur eine der Berufsgruppen mit einem Corona-Bonus zu belohnen, bringt das Fass zum Überlaufen. Dieses Säen von Neid macht viele Kolleg:innen im Bildungsbereich<br />
wütend.</p>
<p><strong>Die Unabhängigen Lehrergewerkschafter:innen der ÖLI-UG lehnen eine solche Ungleichbehandlung vehement ab und fordern einen Bonus für alle im Bildungsbereich<br />
tätigen Kolleg:innen.</strong></p>
<p>Für die Landeslehrer:innen<br />
Claudia Astner, Vorsitzende der ÖLI-UG</p>
<p>Für die Bundeslehrer:innen</p>
<p>Hannes Grünbichler, Vorsitzender der ÖLI-UG</p>
<p>Zur Medienaussendung als OTS-Text geht&#8217;s <a title="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220407_OTS0022/coronabonus-ist-eine-farce" href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220407_OTS0022/coronabonus-ist-eine-farce" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> lang.</p>
</div>
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		<title>Ein unzugänglicher Bildungsminister und Entlastungen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2022 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Gleich nach dem Offenen Protestbrief der Unabhängingen Lehrergewerkschafter*innen der ÖLI-UG (hier) hat Herr Bundesminister Polaschek (ÖVP) gemeinsam mit den „Spitzen“ der fünf Lehrergewerkschaften (FCG) reagiert und erste Entlastungsmaßnahmen für Lehrer*innen angekündigt . Was dabei rauskam, durften wir alle in ihrem gemeinsamen Brief lesen (hier). Erste Reaktionen weiter unten. Unsere Kolleg*innen von der Vorarlberger Lehrer*innen-Initiative (VLI)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cc-m-textwithimage-13055052099" data-name="text" data-action="text">
<p><strong>Gleich nach dem Offenen Protestbrief der Unabhängingen Lehrergewerkschafter*innen der ÖLI-UG</strong> <strong><strong><strong>(<a title="Protestbrief" href="https://www.oeliug.at/2022/04/01/protestbrief/">hier</a>)</strong></strong> hat Herr Bundesminister Polaschek (ÖVP) gemeinsam mit den „Spitzen“ der fünf Lehrergewerkschaften (FCG) reagiert und erste Entlastungsmaßnahmen für Lehrer*innen angekündigt</strong><br />
<strong>.</strong></p>
<p><strong>Was dabei rauskam, durften wir alle in ihrem gemeinsamen Brief lesen (<a title="http://www.steli-ug.at/bmhs/texte/HBM-Gewerkschaft%20zu%20Entlastungsma%C3%9Fnahmen.pdf" href="http://www.steli-ug.at/bmhs/texte/HBM-Gewerkschaft%20zu%20Entlastungsma%C3%9Fnahmen.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Erste Reaktionen weiter unten.</strong></p>
<p><strong>Unsere Kolleg*innen von der Vorarlberger Lehrer*innen-Initiative (VLI) haben ihrer Empörung einmal Luft verschafft und sich mit einer Medienaussendung zu Wort gemeldet. Diese finden auch wir sehr treffend und können ihr eigentlich nichts mehr hinzufügen.</strong></p>
<p><strong>Wo bleiben die Entlastungen, Herr Minister Polaschek?</strong></p>
<p><strong>Leere Worte reichen nicht!</strong></p>
<p><strong>Der Minister verharrt trotz massiver Kritik auf seiner Linie. Weder für Lehrer*innen soll es spürbare Entlastungen geben, noch für Schüler*innen reale<br />
Erleichterungen.</strong></p>
<p>Die Belastungsgrenze für Lehrer*innen ist schon lange erreicht, das haben wir gemeinsam mit zahlreichen Lehrervertreter*innen aus ganz Österreich in den vergangenen Tagen deutlich gemacht. <strong>Ausgerechnet am 1. April hat Minister Polaschek gemeinsam mit Gewerkschaftsvertretern, die alle der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) angehören, allen voran Paul Kimberger, ein Schreiben verschickt, in dem Entlastungsmaßnahmen angekündigt werden.</strong></p>
<p><em>„Die Schulen brauchen spürbare Entlastungen, Sofortmaßnahmen sind dringend nötig,“</em> so die Pflichtschullehrerin und <strong>UBG-APS-Vertreterin Ingrid Scharf</strong> in einer ersten Reaktion. <em>„Zusätzliche Unterstützung auf allen Ebenen ist jetzt notwendig und nicht irgendwann. Wir brauchen Lehrende, Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen, Sprachförderlehrer*innen und administrative Kräfte,“</em> fordert die Mittelschullehrerin.</p>
<p><em>„Minister Polaschek und seine Mitarbeiter*innen haben offenbar keine Vorstellung von der enormen Arbeitsüberlastung der Lehrer*innen und der Schulleiter*innen in den vergangenen zwei Jahren. Anders lässt sich dieses Schreiben nicht erklären. Die Überlastung eines Systems kann man doch nicht reduzieren, indem der Durchführungszeitraum von Kompetenzmessungen um zwei Wochen verlängert wird. Weiters meint er, es sollen Doppelgleisigkeiten vermieden und nicht unbedingt erforderliche Maßnahmen gestoppt werden. Solche Selbstverständlichkeiten will uns der Minister als ‚ein Maßnahmenbündel’ verkaufen, das ‚nach Ostern zu spürbaren Erleichterungen’ führen soll, das ist doch ein Aprilscherz,“</em> kritisiert der <strong>AHS-Vertreter Gerhard Pušnik</strong>.</p>
<p><em>„Für Schüler*innen gibt es schon gar keine Erleichterungen, das Ministerium hat sich da überhaupt nichts überlegt und tut so, als hätten die diesjährigen Absolvent*innen zwei normale<br />
Schuljahre hinter sich, das Gegenteil ist der Fall. Das Krisen-Management dieses Ministers gefährdet die Gesundheit der Lehrer*innen und die Zukunft der Schüler*innen. Blamabel ist, dass hier die FCG-Vertreter auch noch mitmachen“</em>, zeigt sich die <strong>BMHS-Vertreterin Katharina Bachmann</strong> empört. <em>„Das Vertrauen in diesen Minister ist weg, bevor er eines aufbauen<br />
konnte“</em>, meint sie abschließend.</p>
<p><strong>Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG) und die Österreichische Lehrer*innen-Initiative (ÖLI) fordern die verantwortungsbewussten Mitarbeiter*innen im Bildungsministerium auf, ihren Minister auf seine gesetzliche Fürsorgepflicht hinzuweisen.</strong></p>
</div>
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		<title>Protestbrief</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Unabhängigen Lehrer*innen schreiben einen Protestbrief an den Bildungsminister.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cc-m-textwithimage-13053553199" data-name="text" data-action="text">
<p><strong>Unabhängige Lehrergewerkschafter*innen: </strong><strong>Entlastungsmaßnahmen an den Schulen sind längst überfällig! Herr Bildungsminister, hören Sie die Rufe, reagieren Sie jetzt! </strong><strong>Die Pandemie hat auch Lehrer*innen in den letzten beiden Jahren an die Grenze der Belastbarkeit gebracht. Die Integration der ukrainischen Schüler*innen bringt weitere Aufgaben. Lehrer*innen wollen auch in dieser Situation arbeiten, helfen, unterstützen und ihren wichtigen gesellschaftlichen Auftrag wahrnehmen, nur muss man ihnen das auch ermöglichen!</strong></p>
<p><strong>Wir Lehrer*innen können nicht mehr!</strong></p>
<p><strong>Der Bildungsminister kennt anscheinend die Lage an den Schulen nicht. Nicht nur die ÖLI-UG meint: Ein Minister, der wegschaut, nichts tut und dem Lehrpersonal das Leben durch sinnlose Zusatzarbeiten noch zusätzlich erschwert, muss zurücktreten. Kritik kommt von allen Seiten. Herr Bildungsminister, hören sie auf die Rufe! PCR-Tests zurückzuschrauben ist nicht der richtige Weg, das geht auf Kosten unser aller Gesundheit. Die Kolleg*innen brauchen andere Entlastungsmaßnahmen JETZT!</strong></p>
<p>Ganz konkret erwarten sich die Kolleg*innen:</p>
<ul>
<li>das Aussetzen der IKM-Testungen</li>
<li>die sofortige massive Aufnahme von Unterstützungspersonal jeder Art (z.B. Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen) für von der Pandemie belastete oder geflüchtete Schüler*innen.</li>
<li>die großzügige Zulassung von ukrainischen Lehrpersonen – unabhängig von ihren Deutschkenntnissen und der Art ihres Studienabschlusses, um die geflüchteten ukrainischen Kinder an unseren Schulen unterstützen zu können</li>
<li>die unbürokratische Aufnahme und rasche Zuweisung von DAZ-Lehrer*innen, die sich im Zuge der letzten Flüchtlingswelle bewährten</li>
<li>die Entlastung von allen nicht unbedingt notwendigen bürokratischen Zusatzarbeiten im Rahmen des Schulqualitätsmanagements</li>
<li>die Einstellung von administrativem Entlastungspersonal überall im Pflichtschulbereich, wo dieses noch fehlt</li>
<li>eine Reduktion des Leistungsdrucks – etwa durch die Aufhebung der Pflichtanzahl von Schularbeiten, die wegen der vielen coronabedingten Ausfälle von Schüler*innen oft nur mit zig<br />
Nachschularbeiten zu erreichen ist</li>
<li>Erleichterung für den diesjährigen Maturajahrgang, so wie in den Jahren zuvor. Die Maturant*innen haben durch die Pandemie so viele Unterrichtsstunden versäumt, wie kein anderer Jahrgang.</li>
<li>Supervisionsangebote für Lehrpersonen, unbürokratisch und sofort</li>
</ul>
<p><strong>Die Unabhängigen Lehrergewerkschafter*innen der ÖLI-UG sind bereit diesen Forderungen auch mehr Nachdruck zu verleihen und erklären sich solidarisch mit den Aktionen der Elementarpädagog*innen, die ebenfalls sehr belastet sind.</strong></p>
<p>Zum DIN A4 der Medienaussendung kommt man <strong><a title="http://archiv.oeli-ug.at/EntlastungsmasznahmenJETZT.pdf" href="http://archiv.oeli-ug.at/EntlastungsmasznahmenJETZT.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a></strong> und an die OTS <strong><a title="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220401_OTS0020" href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220401_OTS0020" target="_blank" rel="noopener">hier</a></strong>.</p>
</div>
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		<title>Offener Brief</title>
		<link>https://oeli-ug.at/offener-brief/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2022 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[ÖLI-UG urgiert eine Stellungnahme der Medizinischen Universität Graz zu den öffentlich gemachten Äußerungen von Dr. Martin Sprenger gegen eine kritische STANDARD-Journalistin.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cc-m-13050939899">
<p><span id="page3R_mcid7" class="markedContent"></span><strong>Wir urgieren eine Stellungnahme der Medizinischen Universität Graz zu den öffentlich gemachten Äußerungen von Dr. Martin Sprenger gegen eine kritische STANDARD-Journalistin</strong><span id="page3R_mcid7" class="markedContent"></span></p>
</div>
<div id="cc-m-13051492699">
<p>Der gesamte Inhalt des Offenen E-Mails steht <strong><a title="http://www.steli-ug.at/bmhs/stz/OffenerBrief_MedUni-Graz_HG_25-03-2022.pdf" href="http://www.steli-ug.at/bmhs/stz/OffenerBrief_MedUni-Graz_HG_25-03-2022.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a></strong> als Download zur Verfügung.</p>
</div>
<div id="cc-m-13051710599">
<p>Die ÖLI-UG fordert die Experten auf, in einen wissenschaftlichen Diskurs einzutreten und an Lösungsvorschlägen mitzuarbeiten, wie Schule „indoor“ im Herbst gelingen kann. Destruktion ist aber fehl am Platz. Unser Co-Vorsitzender weist nochmals in einem Tweet auf die gesellschaftliche Verantwortung von Medizinern hin:</p>
</div>
<div id="cc-m-13051853099">
<p>Auszug aus einer ersten STELLUNGNAHME:<br />
Seitens der Med Uni Graz distanzieren wir uns im vorliegenden Fall mit aller Klarheit von der Diktion und Vorgangsweise von Dr. Sprenger und weisen ausdrücklich darauf hin, dass dies keinesfalls im Namen bzw. im Sinne unserer Universität erfolgt ist. Auch die Facebookseite „Public Health Graz“ betreibt Dr. Sprenger auf Eigeninitiative und nicht im Namen bzw. Auftrag der Med Uni Graz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von Seiten der Medizinischen Universität Graz werden wir im vorliegenden Fall mögliche dienstrechtliche Schritte prüfen.</p>
</div>
<div id="cc-m-13050935699">
<p>Die ÖLI-UG möchte auf diese jüngst veröffentlichte Studie hinweisen (<a title="https://www.nature.com/articles/s41599-022-01097-5" href="https://www.nature.com/articles/s41599-022-01097-5" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a>). Sie geht härter mit dem schwedischen Pandemiemanagement ins Gericht. Es sei in Schweden mehr Wert auf den Schutz des „Images“ gelegt worden als auf die Rettung und den Schutz von Menschenleben. Schwedens Behörden hätten einen Lockdown verhindert, weil Ratschläge unabhängiger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen als „extrem“ dargestellt wurden, schreiben die Autoren und Autorinnen.  <strong>Gleichzeitig seien die Schweden über Fakten zu Covid-19 im Unklaren gelassen worden – etwa dass das Coronavirus über die Luft übertragen wird, dass asymptomatische Personen ansteckend sein können und dass Masken sowohl Trägerinnen und Träger als auch andere Personen schützen.</strong></p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Unabhängige Lehrergewerschafter*innen mit Rücktrittsaufforderung an Bildungsminister Polaschek</title>
		<link>https://oeli-ug.at/unabhaengige-lehrergewerschafterinnen-mit-ruecktrittsaufforderung-an-bildungsminister-polaschek/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ÖLI - Forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die erste Rücktrittsaufforderung war bereits 15 Minuten nach Ende der Pressestunde online. In einem offenen Brief an Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) hat der Salzburger Landesverband der Elternvereinigungen an höheren und mittleren Schulen (SLEV) den sofortigen Rücktritt gefordert (hier). Die ÖLI-UG schließt sich dieser Forderung an und verlangt diesen mit Nachdruck.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cc-m-textwithimage-13048179199" data-name="text" data-action="text">
<p><strong>Die erste Rücktrittsaufforderung war bereits 15 Minuten nach Ende der Pressestunde online. In einem offenen Brief an Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) hat der Salzburger Landesverband der Elternvereinigungen an höheren und mittleren Schulen (SLEV) den sofortigen Rücktritt gefordert (<a title="https://salzburg.orf.at/stories/3148300/" href="https://salzburg.orf.at/stories/3148300/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Die ÖLI-UG schließt sich dieser Forderung an und verlangt diesen mit Nachdruck.</strong></p>
<p>Der Bildungsminister ignoriert nicht nur die unhaltbare Situation an den Schulen, die massenhaften Infektionen von Lehrer*innen und Schüler*innen, er ist auch nicht bereit zuzuhören, Bedenken ernst zu nehmen oder gar Fehler einzugestehen. Erst Anfang März hat er das Zurückfahren der Schutzmaßnahmen in den Schulen verordnet, obwohl die Zahlen schon sehr hoch waren und in der Zwischenzeit Rekordhöhe erreichten. <strong>Der Öffentlichkeit wurde das damit begründet, dass „Experten“ dies empfohlen hätten, was sich im Nachhinein als Unwahrheit herausgestellt hat. „Experten“ haben sogar Gegenteiliges empfohlen und ihren Unmut geäußert. Masken sollten als gelindeste Schutzmaßnahme im Unterricht beibehalten werden.</strong> Nun will der ÖVP-Bildungsminister „seine“ CoV-Regeln bis zu den Osterferien unverändert belassen. Darüber können wir nur den Kopf schütteln.</p>
<p>Auch die von Schüler*innenvertretungen schon lange vorgebrachten Bedenken und Vorschläge, die schwierige Situation der letzten zwei Jahre und die erschwerte Vorbereitung auf die abschließenden Prüfungen zu berücksichtigen, glaubt der Bildungsminister weiterhin ignorieren zu können.</p>
<p>Der Empfang, die Betreuung und die Integration der schon eingetroffenen und weiterhin ankommenden Kinder und Jugendlichen aus dem Kriegsgebiet Ukraine verlangt nicht nur engagierte, sondern auch gesunde und ausdauernde Lehrer*innen und Schulleiter*innen. Aus Erfahrung wissen wir, dass dieses Engagement von den betreffenden Schulen und Lehrer*innen selbstverständlich und uneigennützig erbracht wird. Aber dass der Minister einfach gar nichts anzubieten hat außer Informationsblättern, keine zusätzlichen Budgetmittel, kein zusätzliches Unterstützungspersonal, keine Sozialarbeiter*innen, keine Psycholog*innen, das ist nur mehr blamabel.</p>
<p><strong>Der aktuelle Bildungsminister hat nicht nur keine Ahnung von der Situation an den Schulen in Österreich, er verhöhnt uns zum Abschluss seiner peinlichen Pressestunde noch mit dem Satz: </strong></p>
<blockquote><p><strong><em>„Ich bin ein fleißiger, </em></strong><strong><em>intensiv arbeitender Mann!“</em> </strong></p></blockquote>
<p><strong>Diese Aussage verstört uns alle und lässt uns ratlos zurück.</strong> Wir, das sind die bereits stark erschöpften Lehrer*innen, aber auch die stark belasteten Schüler*innen und ihre Eltern.</p>
<p><strong>Es reicht uns ein für alle Mal: Herr Bildungsminister, bitte treten Sie zurück!</strong></p>
<p><strong>Österreich braucht einen Bildungs- und Wissenschaftsminister, der sich um die Schulen wirklich bemüht, </strong><strong>Wissenschaft nicht nur versteht, sondern auch ernst nimmt, gerade jetzt in der Krise. Schulen brauchen die beste Begleitung und eine gute Vorbereitung für den Herbst 2022.</strong></p>
<p>Zur Medienaussendung geht es <a title="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220321_OTS0049/unabhaengige-lehrergewerschafterinnen-mit-ruecktrittsaufforderung-an-bildungsminister-polaschek" href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220321_OTS0049/unabhaengige-lehrergewerschafterinnen-mit-ruecktrittsaufforderung-an-bildungsminister-polaschek" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> lang. Hier<br />
gibt es die Aussendung als <strong><a title="http://archiv.oeli-ug.at/BMPolaschek.pdf" href="http://archiv.oeli-ug.at/BMPolaschek.pdf" target="_blank" rel="noopener">PDF</a></strong>.<strong><br />
</strong></p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>ÖLIUG zur Impflotterie-Milliarde</title>
		<link>https://oeli-ug.at/oeliug-zur-impflotterie-milliarde/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2022 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ÖLI - Forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Unabhängigen Lehrer*innen-Gewerkschafter*innen der ÖLI-UG meinen, dass Investitionen für die am meisten belasteten Menschen der Pandemie keine Lotterie sind, sondern immer ein Gewinn. Laut Regierung kann sie 1,4 Mrd. Euro ausspielen. ÖLI-UG zeigt wie.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cc-m-textwithimage-13035207999" data-name="text" data-action="text">
<p><strong>Die Unabhängigen Lehrer*innen-Gewerkschafter*innen der ÖLI-UG meinen, dass Investitionen für die am meisten belasteten Menschen der Pandemie keine Lotterie sind, sondern immer ein Gewinn. Laut Regierung kann sie 1,4 Mrd. Euro ausspielen.</strong></p>
<p>JA, auch wir Lehrer*innen haben viel geleistet und wollen Geld, aber anders als <a title="https://www.krone.at/2633755" href="https://www.krone.at/2633755" target="_blank" rel="noopener"><strong>hier</strong></a> dargestellt, sollen die Gewinne gehen an:</p>
<p>1. <strong>mit SarsCoV2-infizierte-Menschen</strong> für</p>
<ul>
<li>einfachere Anerkennung von #LongCovid als Berufskrankheit für alle Berufsgruppen</li>
<li>Ausbau ihrer Heilbehandlungs- und Rehabilitationsmaßnahmen</li>
<li>Förderung von Forschungsvorhaben zu Spätsymptomen von COVID (#LongCovid und #LongCovidKids)</li>
</ul>
<p>2. <strong>Kinder und Jugendliche</strong> für</p>
<ul>
<li>Ausbau der Plätze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie</li>
<li>Erhöhung der Anzahl an niedergelassenen Ärzt*innen für Kinder- und Jugendheilkunde mit Kassenvertrag</li>
<li>Ausbau der professionellen psychosozialen Unterstützungssysteme</li>
<li>Förderung von Kindersportvereinen</li>
</ul>
<p>3. <strong>Schulen und Kindergärten</strong> für</p>
<ul>
<li>zusätzliches Budget und Werteinheiten für Supportarbeit an den Schulen</li>
<li>Beschaffung von mobilen Luftreinigern für Herbst 2022 für alle Klassen (ca. 300 Mio.)</li>
<li>Abschlagsstunden für Supportarbeit an den Kindergärten</li>
</ul>
<p>&#8230; und last but not least braucht es mehr als die Impflotterie-Milliarde, weil es noch den Pflegebereich gibt. Dieser braucht aber mehr als nur das „bisschen“ Lotteriegeld. Dort ist alles ein<br />
Gewinn, was strukturelle Defizite beseitigen hilft (siehe auch <a title="https://www.ugoed.at/ug-fordern-aufwertung-des-pflegebereichs" href="https://www.ugoed.at/ug-fordern-aufwertung-des-pflegebereichs" target="_blank" rel="noopener">ugoed.at</a>).</p>
<p>Das sind jene Bereiche, wo das Geld am sinnvollsten eingesetzt werden kann. Alles andere hielten wir von der Unabhängigen Vertretung der Lehrer*innen in der jetzigen<br />
Phase der Pandemie für unsozial.</p>
</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Lehrer:innenmangel in Österreich</title>
		<link>https://oeli-ug.at/lehrerinnenmangel-in-oesterreich/</link>
					<comments>https://oeli-ug.at/lehrerinnenmangel-in-oesterreich/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Feb 2022 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oeli-ug.at/lehrerinnenmangel-in-oesterreich/</guid>

					<description><![CDATA[findet sich hier als OTS. Wenn von der Mehrheitsfraktion in WIen verkündet wird, dass sooo viele Lehrer*innen den Dienst verlassen (u.a. wegen Parkpickerl) und deshalb Lehrer*innenmangel drohe, aber zu lesen ist (hier), dass 140 von 14.000 im heurigen Schuljahr ihren Dienst quittiert haben, dann scheiden 1 % der Lehrpersonen in einem knappen halben Jahr aus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cc-m-13035207699" readability="26.88">
<p>
    findet sich <strong><a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220221_OTS0010/lehrerinnenmangel-in-oesterreich-oeli-ug-und-ugoed-fordern-investitionen-in-die-zukunft" target="_blank" title="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220221_OTS0010/lehrerinnenmangel-in-oesterreich-oeli-ug-und-ugoed-fordern-investitionen-in-die-zukunft" rel="noopener">hier</a></strong> als OTS.
</p>
</div>
<div id="cc-m-13034164099" readability="63.877277085331">
<p>
    Wenn von der Mehrheitsfraktion in WIen verkündet wird, dass sooo viele Lehrer*innen den Dienst verlassen (u.a. wegen Parkpickerl) und deshalb Lehrer*innenmangel drohe, aber zu lesen ist<br />
    (<strong><a href="https://orf.at/stories/3247981" target="_blank" title="https://orf.at/stories/3247981" rel="noopener">hier</a></strong>), dass 140 von 14.000 im heurigen Schuljahr ihren Dienst quittiert<br />
    haben, dann scheiden 1 % der Lehrpersonen in einem knappen halben Jahr aus. Es dauert also bei diesem Tempo 50 Jahre, bis alle Lehrpersonen ausgeschieden sind, das hielten wir für ziemlich<br />
    beruhigend.<br />Wenn weiters aus dem 180-ECTS-Studium an der Pädagogischen Hochschule nun eines mit 240 ECTS wird (mit Berufseinstiegsrecht bei vollem Bezug und dann die weiteren 60 ECTS berufsbegleitend<br />
    studiert werden können), verstehen wir auch die reißerische Aussage nicht, dass sich die &#8222;Ausbildungsdauer verdoppelt&#8220; hat.<br />Weiters wird mit der Parkpickerlargumentation zugegeben, dass bisher Wien die Lehrer*innen aus anderen Bundesländern abzieht (denn als Wiener*innen hätten sie eh ein Pickerl) &#8211; oder bisher gab es<br />
    dort keine freien Stellen, aber durch die Pensionierungswelle können die Koll. nun zu Hause arbeiten.</p>
<p><strong>Und schlussendlich warten wir darauf, dass die schwarztürkisen Gewerkschafter*innen sich endlich beim schwarztürkisen Bildungsminister/Finanzminister/Bundeskanzler auch so lautstark auf<br />
    die Schienen hauen und denen klar machen, dass Bildung kostet:<br /></strong>
</p>
<p>
    Und zwar nicht nur <strong>für das fehlende Unterstützungspersonal</strong> (die seit Jahrzehnten getrommelten 13.000, um auf den OECD-Schnitt zu kommen), sondern auch <strong>für eine (seit fast<br />
    10 Jahren versprochene) Arbeitszeitstudie</strong> <strong>und für die sich daraus als notwendig ergebende Lehrpflichtverringerung und für eine ordentliche Anhebung der Pädagog*innengehälter von<br />
    der Elemantar- bis zur Unipädagogik</strong>, um &#8222;die Besten&#8220; dafür zu gewinnen! Und schließlich auch noch <strong>für Supervision / psychosoziale Betreuung, Zeit für Team- und<br />
    Fortbildungsstunden, sowie Demokratisierung der Schule statt Hierarchisierung</strong> wie in den letzten Jahren, um die Schule zu einem lebenswerten Ort / Arbeitsplatz zu machen.</p>
<p>Da können wir dann auch zur FCG sagen: &#8222;Gemeinsam sind wir stark!&#8220;
</p>
</div>
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		<title>Lehrergewerkschafter*innen: Wir alle sind sauer.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ÖLI - Forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Leider müssen wir öffentlich ausrichten, dass jetzt der Zeitpunkt ist, um die Qualität der PCR-Schultests durch die unterschiedlichen Anbieter in einem Ringversuch zu evaluieren. Anlass dafür sind die vielen anekdotischen Berichte von positiven Antigentests, die sich durch die „Alles Spült“-PCR-Tests nicht bestätigen ließen und österreichweit für fassungsloses Kopfschütteln sorgen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cc-m-textwithimage-13017806099" data-name="text" data-action="text">
<p><strong>Der Versuch des BMBWF, für sichere Schulen zu sorgen, gleicht seit langem einer Schmierenkomödie. Das Lachen ist uns aber schon lange vergangen. Bei der Versorgung mit flächendeckenden PCR-Tests jetzt mitten in der Omikron-Welle funktioniert nichts wie geplant! Wien schafft es, aber nur deshalb, weil die Bundeshauptstadt von Anfang an selbst Sorge für die Umsetzung trug und einen komplett anderen Weg einschlug als vom Ministerium vorgegeben. </strong><strong>Wir haben noch keinen größeren Dilettantismus erlebt als jetzt. Schlechte AG-Tests, PCR-Testchaos in den Bundesländern und eine seltsame Ausschreibung: </strong><strong>Das BMBWF versagt bei den Schultests komplett. Generalsekretär Netzer steht hier in kontinuierlicher Verantwortung.<br />
</strong></p>
<p><strong>Leider müssen wir öffentlich ausrichten, dass jetzt der Zeitpunkt ist, um die Qualität der PCR-Schultests durch die unterschiedlichen Anbieter in einem Ringversuch zu evaluieren. Anlass dafür sind die vielen anekdotischen Berichte von positiven Antigentests, die sich durch die „Alles Spült</strong><strong>“-PCR-Tests nicht bestätigen ließen und österreichweit für fassungsloses Kopfschütteln sorgen.</strong></p>
<p>Nach zwei Jahren katastrophalem Pandemiemanagement ist das Lehrpersonal wütend und verzweifelt, weil sich in den Schulen nichts bessert. Von Dialogbereitschaft ist im Ministerium keine Spur. Das Bildungsministerium handelt noch immer von oben herab, ohne sich für die Herausforderungen an den einzelnen Schulstandorten zu interessieren. Schule funktioniert nur aufgrund des großen Engagements der Lehrpersonen an den einzelnen Schulstandorten, aber ohne wirkliche Unterstützung durch die Bildungsverantwortlichen. Diese schotten sich ab, halten Pressekonferenzen und schicken dann widersprüchliche Verordnungen und Erlässe. Genauso chaotisch laufen die Beschaffungsvorgänge für die Schultests: <strong>Egal ob Antigentests oder PCR-Tests, die einzige Konstante ist, dass die Verantwortlichen die schlechteste Wahl treffen.</strong></p>
<p>Nach zwei Jahren sind viele von uns jetzt müde, ausgebrannt, resignieren oder ziehen sich zurück. Unter solchen Bedingungen wollen wir nicht arbeiten! Die Verantwortlichen sprechen von<br />
schulischer Normalität. Das zeigt doch, dass sie Schule von innen gar nicht kennen.</p>
<p>Schule kann für Kinder und Jugendliche nicht stabilisierend wirken, wenn sie durch ständige Infektions- und Quarantänefälle im Chaos versinkt. „Sichere Schule“ ist nur ein politisches Narrativ. Diese Erzählung hat noch nie gestimmt. Besorgniserregend sind aber die Schuldgefühle junger Menschen in der Pandemie aufgrund der krankmachenden Zustände an den Schulen: Die Sorge, sich anzustecken und andere zu gefährden &#8211; genauso wie der massive Leistungsdruck.</p>
<p>Der in der Schule erlebte Dilettantismus und die Ignoranz gegenüber unserem Leidensdruck belasten Kinder und Jugendliche, denen dieses Missmanagement unbelastete Jugendzeit stiehlt und womöglich weitreichende Folgen für die Zukunft verursacht; und dies belastet auch uns Lehrpersonen.</p>
</div>
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		<title>ÖLIUG erfreut über SchülerInnen-Inititative</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[#NichtMitUns – An Schulen wird am Dienstag 1 Stunde gestreikt ÖLIUG meint dazu: Schön zu sehen, dass Schule noch kritische Geister produziert, genau dafür ist sie da. Wir fragen uns, wo bleibt die Solidarität innerhalb der Schülervertretung, der Fraktion einen Sommer lang nur tanzen? „Drehen sich im Neonlicht ihrer großen Meister. Doch große Katastrophen haben]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cc-m-textwithimage-13015617699" data-name="text" data-action="text" readability="65.93417721519">
<p>
    <strong><span><a href="https://www.oeliug.at/2022/01/13/%C3%B6liug-unterst%C3%BCtzt-offenen-brief/" title="ÖLIUG unterstützt Offenen Brief">#NichtMitUns</a> – An Schulen wird am Dienstag 1 Stunde gestreikt</span></strong>
</p>
<p>
    <br />ÖLIUG meint dazu: Schön zu sehen, dass Schule noch kritische Geister produziert, genau dafür ist sie da.
</p>
<p>
    Wir fragen uns, wo bleibt die Solidarität innerhalb der Schülervertretung, der Fraktion einen Sommer lang nur tanzen? <em>„Drehen sich im Neonlicht ihrer großen Meister. Doch große Katastrophen<br />
    haben kleine Geister“.</em>
</p>
<p>
     
</p>
</p></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Offener Brief zur Induktionsphase</title>
		<link>https://oeli-ug.at/offener-brief-zur-induktionsphase/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oeli-ug.at/offener-brief-zur-induktionsphase/</guid>

					<description><![CDATA[Die Österreichische Lehrer*innen Initiative (ÖLI-UG) möchte den neuen Bildungsminister mit diesem Offenen Brief auf die immer prekärer werdende Lage im Bereich der Induktionsphase und des Mentorings hinweisen und mit Ihnen diesbezüglich in einen Dialog treten, um gemeinsam Lösungsvorschläge zu diskutieren. Für die ÖLI-UG  ist eines der Hauptprobleme die volle Lehrverpflichtung der Neuen, die teilweise noch]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cc-m-textwithimage-12986426899" data-name="text" data-action="text" readability="89.525547445255">
<p>
    <span><strong>Die Österreichische Lehrer*innen Initiative (ÖLI-UG) möchte den neuen Bildungsminister mit diesem Offenen Brief auf die immer prekärer werdende Lage im<br />
    Bereich der Induktionsphase und des Mentorings hinweisen und mit Ihnen diesbezüglich in einen Dialog treten, um gemeinsam Lösungsvorschläge zu diskutieren.</strong><strong><br /></strong></span>
</p>
<p>
    Für die ÖLI-UG  ist eines der Hauptprobleme die volle Lehrverpflichtung der Neuen, die teilweise noch im Masterstudium sind und über keine ausreichende Unterrichtserfahrung verfügen. Da auch<br />
    die Mentor*innen in den meisten Fällen vollbe-schäftigt sind, entstehen nicht kompatible Stundenpläne und somit bleibt keine Zeit für qualitative Betreuung.<br />Die derzeitige Induktionsphase erlaubt die Betreuung durch fachfremde und/oder dislozierte Mentor*innen. Dadurch wird die Unterstützung von jungen Kolleg*innen systematisch demontiert. Besonders<br />
    schwierig ist es für die neuen Lehrpersonen, wenn sie auch noch fachfremd unterrichten müssen. Diese ungünstigen Umstände werden verstärkt durch den Mangel an ausgebildeten Mentor*innen und auf<br />
    Grund der aufwändigen Ausbildung ist in näherer Zukunft auch nicht mit einer Lösung dieses Problems zu rechnen.
</p>
<p>
    <br />Die Zahl der Personen, die sich in der Induktionsphase befinden, steigt, während die Zahl der ausgebildeten Mentor*innen sinkt. Der Dienstgeber setzt daher oftmals Lehrpersonen ein, die sich<br />
    dafür formal nicht qualifiziert haben. Es besteht die Gefahr des Abrutschens in eine gewisse Beliebigkeit.
</p>
<p>
    <br />All dies ist das Resultat grober Strukturmängel in der Bildungsoffensive, die mit dem neuen Dienstrecht zusammenhängen. Es muss im Sinne des Arbeitgebers sein, Junglehrer*innen professionell zu<br />
    betreuen und<br />ihnen die Möglichkeit zu geben, nachhaltig und positiv in ihr Berufsleben einzusteigen, insbesondere in Zeiten eines sich abzeichnenden Lehrermangels.</p>
<p><strong>Die Österreichische Lehrer*innen Initiative (ÖLI-UG) fordert daher:</strong>
</p>
<ul>
<li>didaktische Betreuung ausschließlich durch Fachlehrer*innen in beiden Gegenständen;
    </li>
<li>eine Beurteilung durch beide Mentor*innen und die Schulleitung, um höchstmögliche Objektivität zu erzielen;
    </li>
<li>in die Lehrverpflichtung eingerechnete Betreuungsstunden im Ausmaß von mindestens zwei Realstunden;
    </li>
<li>eine Reduzierung der Lehrverpflichtung für Junglehrer*innen in der Induktionsphase ohne Lohnverlust;
    </li>
<li>eine bundesweit einheitliche Mentor*innenausbildung, die fokussierter, praxisorientierter und professioneller gestaltet ist.
    </li>
</ul>
<p>
    Hier geht&#8217;s zum <strong><a href="http://archiv.oeli-ug.at/Induktionsphase.pdf" target="_blank" title="http://archiv.oeli-ug.at/Induktionsphase.pdf" rel="noopener">Offenen Brief</a></strong>
</p>
</p></div>
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