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	<title>Arbeitsbedingungen &#8211; ÖLI-UG</title>
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	<description>Österreichische LehrerInnen Initiative - ÖLI-UG Österreichische Lehrer/innen Initiative - Unabhängige Gewerkschafter/innen</description>
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		<title>Ein Hoch dem 1. Mai</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[1. Mai; ÖLI-UG; Lehrergewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
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					<description><![CDATA[1 Mai. Ein Proletenepos. Kommt und erzählen wir es weiter ... Es gibt noch viel zu tun, auch 2024! Wir Unabhängige Lehrer*innen der @oeliug besinnen uns der Wurzeln der Arbeitnehmer*innenbewegung: Unser Motto ist aber nicht 8 Stunden sind genug, sondern "twenty is plenty".]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="cc-m-textwithimage-13067175599" data-name="text" data-action="text">
<p><b>Anno 1886</b>: Erste große Streiks in den USA. Hunderttausende Menschen weigerten sich, zur Arbeit zu gehen, und demonstrierten stattdessen auf den Straßen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Arbeit sollte menschenwürdig sein!</b></p>
<p><b> </b></p>
<p><b>Weniger Arbeit, mehr Lohn:</b> Anstatt 12 Stunden sollten nur mehr 8 Stunden gearbeitet werden und mit dem aus eigenen Händen schwer erschufteten Einkommen sollte man auch auskommen.</p>
<p><b> </b></p>
<p>In Chicago kam es zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei, mehrere Menschen starben. Danach gingen noch mehr Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße, für bessere Arbeitsbedingungen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Das sind Held:innen. Das ist der 1 Mai. Ein Proletenepos. Kommt und erzählen wir es weiter &#8230; Es gibt noch viel zu tun, auch 2024!</b></p>
<p>Link zu <a href="https://topos.orf.at/attentat-anarchisten-mai100" target="_blank" rel="noopener">ORF TOPOS</a>.<b><br />
</b></p>
</div>
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		<title>Aufreger der Woche: &#8222;Karenzzuckerl&#8220; &#8211; viel Lärm um nichts!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2023 08:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Karenzzuckerl]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLIUG]]></category>
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					<description><![CDATA[Viel Aufregung verursachte diese Woche die NEOS-Forderung nach einem AUS des ihrer Meinung nach möglichen „Karenzzuckerls“ für LehrerInnen. Wir meinen viel Lärm um nichts und empfehlen eine Auseinandersetzung mit dem Arbeitszeitenmodell von LehrerInnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viel Aufregung verursachte diese Woche die NEOS-Forderung nach einem <strong>AUS</strong> des ihrer Meinung nach möglichen „Karenzzuckerls“ für LehrerInnen.</p>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="de">Das fällt in die Kategorie Lehrerbashing, <a href="https://twitter.com/kuensberg?ref_src=twsrc%5Etfw">@kuensberg</a>.</p>
<p>1. Ist im Mutterschutzgesetz § 15a und im Väterkarenzgesetz § 3 eine Teilung der Karenz vorgesehen.<br />
2. Kann derjenige Teil, der währenddessen arbeitet, sich Urlaub nehmen. Der Urlaub der Lehrerinnen fällt in die Ferien. <a href="https://t.co/lYPv9nBxbC">pic.twitter.com/lYPv9nBxbC</a></p>
<p>— Hannes Grünbichler (@HGrunbichler) <a href="https://twitter.com/HGrunbichler/status/1708441541474156634?ref_src=twsrc%5Etfw">October 1, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Unser Vorsitzender <strong>Hannes Grünbichler</strong> stellt in einem <a href="https://www.puls24.at/video/puls-24/aufregung-um-karenz-schlupfloch-fuer-lehrer/" target="_blank" rel="noopener">Puls24-Interview</a> klar, dass die NEOS einem Irrtum aufsitzen:</p>
<blockquote><p>Sie bedenken nicht, dass das Arbeitszeitenmodell von LehrerInnen ein anderes ist als jenes von normalen ArbeitnehmerInnen. Wir &#8211; LehrerInnen &#8211; haben eben ein Jahresarbeitszeitmodell von 1796 Stunden (bei Vollbeschäftigung). Diese Stunden (20 bis 22 Unterrichtsstunden, Vor- und Nacharbeitung, Fortbildungen, administrative Tätigkeit [Anm.: wobei hier das Verhältnis nicht mehr passt]) leisten wir gewöhnlich in den 36 Schulwochen. Die dabei während des Unterrichtsjahrs anfallenden Mehrstunden (also die Stunden über die 40 Wochenstunden hinaus) bei normaler Unterrichtsverpflichtung werden als Zeitausgleich gemeinsam mit den fünf Wochen Urlaub in den Ferien abgebaut, das ergibt in Summe die neun Wochen.</p></blockquote>
<p><strong>Auch für „normale“ ArbeitnehmerInnen gilt, dass ihr nicht genommener Anspruch auf Urlaub bzw. Zeitausgleich während einer Elternkarenz nicht verloren gehen kann.</strong> Ihren Anspruch auf den nicht genommenen Urlaub bzw. Zeitausgleich können sich LehrerInnen im Gegensatz zu &#8222;normalen&#8220; ArbeitnehmerInnen nicht auszahlen lassen. Unterbrechen LehrerInnen ihre Elternkarenz also in den Ferien, nutzen sie nur ihre bestehenden rechtlichen Ansprüche auf Urlaub und Zeitausgleich. Und das können ganz „normale“ ArbeitnehmerInnen auch machen. So ist das Gesetz. <strong>Wenn die NEOS dies ändern wollen, müsste doch diese Regelungen für alle Berufsgruppen gekippt werden.</strong></p>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="de">Seither haben sich die Bildungsverantwortlichen viele neue &#8218;Arbeitszeitverlängerungen&#8216; einfallen lassen.</p>
<p>— Hannes Grünbichler (@HGrunbichler) <a href="https://twitter.com/HGrunbichler/status/1707017043642343935?ref_src=twsrc%5Etfw">September 27, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Bessere wäre es, wenn die NEOS-Bildungsverantwortlichen sich beim #BMBWF dafür einsetzen, dass eine neue Arbeitszeitenstudie gemacht wird, wie es uns, der Gewerkschaft, versprochen wurde. Auf Basis dieser Ergebnisse könnten die LehrerInnen dann wirklich entlastet werden, denn gerade das Bildungsministerium hat sich in den letzten 24 Jahren viele &#8222;Arbeitszeitverlängerungen&#8220; einfallen lassen. Wahrscheinlich hieße das aber, dass die Unterrichtsstunden (die Lehrverpflichtung) für das &#8222;neue&#8220; Dienstrecht wieder auf jenes des Altrechts anzupassen wäre.</p>
<p><strong>Dafür und für Verbesserungen bei den Gehälter muss sich die Gewerkschaft einsetzen und alle Parteien, die sich &#8222;Bildung&#8220; auf ihre Fahnen heften.</strong></p>
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		<title>Kürzeres Lehramt, Kleiderordnung &#8211; alles Scheindebatten einer visionslosen Bildungspolitik</title>
		<link>https://oeli-ug.at/kuerzeres-lehramt/</link>
					<comments>https://oeli-ug.at/kuerzeres-lehramt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Sep 2023 14:48:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - Forderungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Gehälter]]></category>
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		<category><![CDATA[OeLI-UG]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Diskussionen über eine geplante Verkürzung des Lehramtsstudiums von sechs auf fünf Jahre oder über eine Kleiderordnung an Schulen sind Teile von bildungspolitischen Scheindebatten. Wir denken, die Gewerkschaft hat sich dafür einzusetzen, dass die Rahmenbedingungen und die Gehälter besser werden. Scheindebatten interessieren die KollegInnen nicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="de">Ein weiterer Teil einer Scheindebatte. Bildungsminister will hier nur von realen Problemen im Bildungssystem ablenken.<a href="https://t.co/wcnd05CJTe">https://t.co/wcnd05CJTe</a></p>
<p>— Hannes Grünbichler (@HGrunbichler) <a href="https://twitter.com/HGrunbichler/status/1708130242458481051?ref_src=twsrc%5Etfw">September 30, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>(<em>OTS, Wien</em>): Die Diskussionen über eine geplante Verkürzung des Lehramtsstudiums von sechs auf fünf Jahre oder über eine Kleiderordnung an Schulen sind Teile von bildungspolitischen Scheindebatten, an denen wir uns als Unabhängige LehrergewerkschafterInnen der ÖLI-UG nicht beteiligen. Diese Diskussionen sollen Bewegung im Bildungsministerium simulieren, die es derzeit einfach nicht gibt.</p>
<p>Die vom Bildungsministerium wahrgenommene Wirklichkeit geht an den realen Problemen an den einzelnen Schulstandorten vorbei. <strong>Wir haben zu wenige Lehrer und Lehrerinnen und das wird noch lange so bleiben, auch mit kürzerem Lehramt. Die Arbeit in der Klasse ist unattraktiv, nicht wegen der Kinder und Jugendlichen, sondern wegen der Rahmenbedingungen.</strong> Dafür ist Bildungsminister Polaschek in die Verantwortung zu nehmen.</p>
<p><strong>Wir wissen, dass die Lehrergehälter zu niedrig sind</strong>, das hält auch der jüngste <a href="https://www.oecd.org/publications/bildung-auf-einen-blick-19991509.htm" target="_blank" rel="noopener">OECD-Bericht</a> für Österreich fest. Wenn der Bundesminister diesen gelesen hätte, wüsste er, dass „Lehrer und Lehrerinnen weniger als andere Vollzeitbeschäftigte mit einem Hochschulabschluss verdienen“ und auch, dass „diese Lücke in Österreich größer ist als in anderen Ländern.“</p>
<p>Ein Schelm ist, wer denkt, dass die jetzt geführte Diskussion ums Lehramt auch damit zu tun hat. Wenn man mit einem Kurzstudium in der Klasse genügt, kann man auch niedrige Gehälter gut argumentieren.</p>
<p><strong>Wir denken, die Gewerkschaft hat sich dafür einzusetzen, dass die Rahmenbedingungen und die Gehälter besser werden. Scheindebatten interessieren die KollegInnen nicht.</strong></p>
<p>Eine Reform der Lehramtsausbildung dauert lange, wirkt erst in mehreren Jahren und bringt den sich bereits im Dienst befindlichen Lehrern und Lehrerinnen nichts.<strong><br />
</strong></p>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="de">Experte: Als kurzfristige Maßnahme gegen Lehrermangel nicht effizient</p>
<p>Als kurzfristige Maßnahme gegen den Lehrkräftemangel sei eine Kürzung der Ausbildung wohl nicht effizient, so der Bildungsexperte Marko Lüftenegger.<a href="https://t.co/X3dawnWafz">https://t.co/X3dawnWafz</a></p>
<p>— Österreichische LehrerInnen Initiative (@oeliug) <a href="https://twitter.com/oeliug/status/1708182692028694985?ref_src=twsrc%5Etfw">September 30, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
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