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	<title>Gesellschaft &#8211; ÖLI-UG</title>
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	<description>Österreichische LehrerInnen Initiative - ÖLI-UG Österreichische Lehrer/innen Initiative - Unabhängige Gewerkschafter/innen</description>
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		<title>UniDemo gegen Budgetkürzungen 2028-2030</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 15:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[UniDemo gegen Budgetkürzungen 2028-2030 - Arbeitgeber Uniko, Studierendenvertretung ÖH, Bedienstetenvertretung, GÖD gemeinsam! Die Rede des ÖLI-Bundeskoordinators und GÖD-Vorstands Gary Fuchsbauer zum Nachlesen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h6>27. Mai 2026 – Rede von Josef Gary Fuchsbauer, GÖD-Bereichsleiter Bildung, für UniDemo gegen Budgetkürzungen 2028-2030 – ab 13 Uhr vom Universitätsring zu Wissenschaftsministerium/Ballhausplatz &#8211; Uniko, ÖH etc, ULV, GÖD gemeinsam.</h6>
<blockquote><p>Liebe Kolleginnen und Kollegen!<br />
&#8218;Zweck der Gewerkschaft ist die Vertretung der beruflichen, wirtschaflichen, sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Interessen ihrer Mitglieder&#8216;. So steht es im § 1 der GÖD-Geschäftsordnung. Die Bundesvertretungen sowohl des künstlerischen und wissenschaflichen, als auch des allgemeinen Personals an den Universitäten wurden kürzlich für die nächsten 5 Jahre neu zusammengesetzt, die die Jahre 2028-2030 enthalten, in denen die durchgesickerten massiven Budgetkürzungen zu erfolgen drohen.<br />
Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ist daher nun massiv gefordert und es freut mich, dass sich hier die Universitätenkonferenz, die ja auch Arbeitgeber ist, die ÖH, die die Auszubildenden vertritt und die Vertretung der Bediensteten gemeinsam zusammenfinden. Letztere übrigens haben bis zu 80 % befristete Verträge und viele sind nur teilzeitbeschäfigt.<br />
Trotzdem sind alle genannten hier vertreten, um das zu machen, was sich eigentlich die Regierung in ihrem Programm vorgenommen hat: Wissenschaft und Forschung zu stärken. Warum haben sie das vergessen und warum versuchen sie uns jetzt auf Herbst zu vertrösten, wo wir doch wissen, dass sie bis dahin weder neue Einnahmequellen für den Staat erschließen, noch von ihrem Kaputtsparpfad abweichen werden?<br />
In den Presseaussendungen der letzten Tage wurde schon viel wichtiges und gutes zum Thema Wissenschafsförderung gesagt. Ich möchte hier nur noch einen Punkt nennen: Die Wirtschaftswissenschaft sagt uns auch, dass das oberste Ziel grad in Krisen nicht der BIP-%satz der Staatsverschuldung sein kann – ich sage nur Bulgarien 25%, Japan über 200 – sondern dass zukunftsträchtig vorgegangen werden muss. Und da sind Bildung und Forschung die wichtigsten Schätze Österreichs.<br />
Am Ende wieder zurück zu meiner Einleitung. Ich bin im GÖD-Vorstand Leiter für die gewerkschaftliche Bildungsförderung und ihr wisst, dass wir nur gemeinsam und solidarisch was erreichen können. Darum ein Appell und eine Einladung an alle, die noch nicht in unserer Solidargemeinschaft sind: Geht auf goed.at und klickt &#8218;Mitglied werden&#8216; an. Auch als Studierende, macht es meinen Töchtern nach: um 4,5 € pro Monat seid ihr als Mitglieder ohne Einkommen mit dabei. Und wer verdient, kann durch Eintrag im Feld 717 bei der Steuererklärung den Finanzminister mitzahlen lassen und sich einen Teil des Gewerkschaftsbeitrages wieder zurückholen.<br />
Ich wünsche euch für den heutigen Tag und für die weitere Zusammenarbeit, dass ihr euch von den Grundsätzen von GÖD und ÖGB leiten lasst und die Notwendigkeit einer gemeinsamen starken Vertretung immer mehr Kolleginnen und Kollegen vermitteln könnt.<br />
Und viel Erfolg bei den sich offenbar nun monatelang hinziehenden schweren Verhandlungen für das Budget 2028-2030!<br />
Glück Auf!</p></blockquote>
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		<title>Ein Hoch dem 1. Mai 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 04:03:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
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		<category><![CDATA[#WIRHABENNICHTGENUG]]></category>
		<category><![CDATA[1. Mai]]></category>
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					<description><![CDATA[1 Mai. Ein Proletenepos. Kommt und erzählen wir es weiter ... Es gibt noch viel zu tun, auch 2026! Wir Unabhängige Lehrer:innen der @oeliug besinnen uns der Wurzeln der Arbeitnehmer:innenbewegung: #WIRHABENNICHTGENUG.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anno 1886</strong>: Erste große Streiks in den USA. Hunderttausende Menschen weigerten sich, zur Arbeit zu gehen, und demonstrierten stattdessen auf den Straßen.</p>
<p><strong>Arbeit sollte menschenwürdig sein!</strong></p>
<p><strong>Weniger Arbeit, mehr Lohn:</strong> Anstatt 12 Stunden sollten nur mehr 8 Stunden gearbeitet werden und mit dem aus eigenen Händen schwer erschufteten Einkommen sollte man auch auskommen.</p>
<p>In Chicago kam es zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei, mehrere Menschen starben. Danach gingen noch mehr Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße, für bessere Arbeitsbedingungen</p>
<p><strong>Das sind Held:innen. Das ist der 1 Mai. Ein Proletenepos. Kommt und erzählen wir es weiter …. 140 Jahre später, 2026 gibt es noch immer viel zu tun. #WIRHABENNICHTGENUG</strong></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Modellregion Wien?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 05:10:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[6 Jahre Volksschule]]></category>
		<category><![CDATA[gemeinsame Schule]]></category>
		<category><![CDATA[GÖD]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrergewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Modellregion Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[Modellregion Wien? Das wäre ein erste Schritt zu einer Gemeinsamen Schule. Kommt nach der Ankündigung auch die Umsetzung? Wir sind gespannt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="v1western">Unsere Wiener Sektion, die apfl-ÖLI-ug, begrüßt den zaghaften Vorstoß der Wiener Bildungsstadträtin und Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (NEOS) in Wien eine <u>Modellregion für eine &#8222;Gemeinsame Schule&#8220; zu errichten</u>. (Ö1 Mittagsjournal, 9.2.2026).</p>
<p class="v1western">Als Pflichtschullehrer:innen stimmen sie Emmerling zu, dass die Trennung der Kinder mit 10 Jahren nicht förderlich ist. Sie sehen in ständiger Praxis, dass die Selektion der Schüler:innen in „Gymnasium und Mittelschule&#8220; die soziale Ungleichheit verfestigt. Für das Wiener Schulsystem wäre ein Schritt zur Gemeinsame Schule eine große Chance, den Anforderungen an Bildung in Wien gerecht zu werden.</p>
<p class="v1western">Wir hoffen, dass die Bundesregierung mit Bildungsminister Christoph Wiederkehr die nötigen gesetzlichen Änderungen demnächst umsetzen kann, so wie es im Regierungsprogramm von 2025 verhandelt wurde.</p>
<p class="v1western">Seit vielen Jahren fordern wir als ÖLI-UG eine Gemeinsame <u>Schule für alle Kinder bis 15 Jahren</u>, wir arbeiten in der Initiative „<a href="https://www.gemeinsamebildung.at/" target="_blank" rel="noopener">Gemeinsame Bildung 2.0</a>&#8220; mit.</p>
<p class="v1western">Eine Gemeinsame Schule beinhaltet aus unserer Sicht auch die <u>Inklusion</u> von Kindern mit besonderen Bedürfnissen, auf ausreichendes Supportpersonal für diese Kinder und Jugendlichen darf nicht vergessen werden. Inklusion kann somit eine Aufgabe für alle Schulen werden und wird nicht allein von der Pflichtschule getragen.</p>
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		<title>Bildung ist kein Verschiebebahnhof: Warum Minister Wiederkehrs Kürzungspläne am Ziel vorbeischießen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 15:18:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Fremdsprachen kürzen]]></category>
		<category><![CDATA[GÖD]]></category>
		<category><![CDATA[KI statt Latein]]></category>
		<category><![CDATA[Kürzungspläne]]></category>
		<category><![CDATA[Nein]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederkehr]]></category>
		<category><![CDATA[ZA-AHS]]></category>
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					<description><![CDATA[Kürzungen bei Latein und lebenden Fremdsprachen, um Platz für neue Fächer wie „Informatik &amp; KI“ oder „Demokratiebildung“ zu schaffen? Was nach Fortschritt klingt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als kurzsichtiger Aktionismus, mehr dazu hier ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Bildungsminister Wiederkehr hat zum Semesterende wieder einmal für Schlagzeilen gesorgt. Sein Plan: Kürzungen bei Latein und lebenden Fremdsprachen, um Platz für neue Fächer wie „Informatik &amp; KI“ oder „Demokratiebildung“ zu schaffen. Was nach Fortschritt klingt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als kurzsichtiger Aktionismus, der die wertvolle Arbeit an unseren Schulen untergräbt.</div>
<div></div>
<h5><b>Kein Fächer-Kulturkampf auf dem Rücken der Lehrkräfte</b></h5>
<div></div>
<div>Spracherwerb ist kein „Luxusgut“, das man beliebig kürzen kann. Es ist eine Basiskompetenz, die Zeit und Kontinuität braucht. Die mediale Ausrichtung, dass bestimmte Fächer im jetzigen Ausmaß nicht mehr nötig seien, ist ein Schlag ins Gesicht aller Sprachlehrer:innen. Bildung ist kein Nullsummenspiel, bei dem man Latein gegen Bits und Bytes aufrechnet. Das Gegeneinander-Ausspielen von Fachinhalten ist reiner Populismus und führt nicht zu einer besseren Schule.</div>
<div></div>
<h5><b>Gegen die aufgeblähte Stundentafel</b></h5>
<div></div>
<div>Wir brauchen keine neuen „Reißbrett-Fächer“, für die es weder fertige Lehrpläne noch ausreichend ausgebildetes Personal gibt. Die ÖLI-UG lehnt eine weitere Aufblähung der Stundentafel ab. Statt ständig neue Baustellen zu eröffnen, sollte das Ministerium die Schulautonomie stärken. Hier gibt es bereits jetzt genug Spielraum für Schwerpunkte – wenn man den Schulen die Ressourcen dafür gibt.</div>
<div></div>
<h5><b>Mutig entrümpeln – aber mit den Expert:innen!</b></h5>
<div></div>
<div>Wer Platz für Neues will, muss entrümpeln. Aber das darf nicht „von oben herab“ geschehen. Die wahren Expert:innen sitzen in den Klassenzimmern. Lehrer:innen wissen am besten, welche Inhalte veraltet sind und wo Raum für Zukunftsthemen entstehen kann.<br />
Zudem steht die Reform der Oberstufen-Lehrpläne noch aus. Eine Reform der Stundentafel vorzuziehen, bevor die neuen Lehrpläne überhaupt greifen, ist eine „Pseudo-Reform“. Unser Ansatz ist klar: Unterrichtsprinzipien statt neuer Fächer. Medienbildung und Demokratie müssen in jedem Fach verankert und gelebt werden.</div>
<div></div>
<h5><b>Demokratie lernt man nicht nur am Mittwoch in der 3. Stunde</b></h5>
<div></div>
<div>Demokratiebildung ist kein theoretisches Konstrukt für ein Einzelfach. Sie muss gelebt werden – durch echte Mitbestimmung im Schulalltag. Ein Minister, der Reformen medial verkündet, bevor er mit den Betroffenen spricht, liefert hierfür ein denkbar schlechtes Vorbild.</div>
<div>
<p><b>Wir fordern: Schluss mit dem Aktionismus. Reden Sie mit uns, Herr Minister, statt über uns!</b></p>
<p>Bernhard Hofmann, Astrid Schuchter, Markus Grass, Carina Tschann<br />
für die ÖLI-UG im ZA-AHS</p>
</div>
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		<title>Kristallnächte: Nie wieder!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 05:36:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kristallnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrergewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Novemberpogrome]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI-UG; Gewerkschaft; Lehrergewerkschaft; Parteiunabhängigkeit; parteiunabhängig]]></category>
		<category><![CDATA[Reichskristallnacht]]></category>
		<category><![CDATA[Wider Vergessen]]></category>
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					<description><![CDATA[Kristallnächte: Nie wieder! Die ÖLI gedenkt dieser abscheulichen Geschehnisse und steht zum Antifaschismus als Verfassungsauftrag.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-8573 size-full" src="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Gedenken_Novemberpogrome-scaled.png" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Gedenken_Novemberpogrome-200x113.png 200w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Gedenken_Novemberpogrome-292x164.png 292w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Gedenken_Novemberpogrome-300x169.png 300w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Gedenken_Novemberpogrome-385x218.png 385w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Gedenken_Novemberpogrome-400x225.png 400w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Gedenken_Novemberpogrome-600x338.png 600w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Gedenken_Novemberpogrome-768x432.png 768w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Gedenken_Novemberpogrome-800x450.png 800w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Gedenken_Novemberpogrome-1024x576.png 1024w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Gedenken_Novemberpogrome-1200x675.png 1200w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Gedenken_Novemberpogrome-1536x864.png 1536w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/11/Gedenken_Novemberpogrome-scaled.png 2560w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
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		<item>
		<title>Offener Brief der Unabhängigen Gewerkschafter:innen in der GÖD (UGÖD) zur geplanten Zusammenlegung der Mittelschulen MS 1 und MS 3 in Weiz</title>
		<link>https://oeli-ug.at/offener-brief-der-unabhaengigen-gewerkschafterinnen-in-der-goed-ugoed-zur-geplanten-zusammenlegung-der-mittelschulen-ms-1-und-ms-3-in-weiz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 07:19:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - Forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtschule]]></category>
		<category><![CDATA[UGÖD]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenlegung MS1 und MS2 in Weiz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die steirischen Pflichtschulvertreter der Unabhängigen Gewerkschafter:innen in der GÖD schreiben einen Offenen Brief an die Zuständigen bzgl. der geplanten Zusammenlegung der beiden Mittelschulen MS1 und MS3 in Weiz. Sie sehen die gesetzlichen Bestimmungen für eine Auflassung einer der beiden Schulen gemäß steirischem Pflichtschulerhaltungsgesetz als nicht erfüllt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ergeht an:</strong></p>
<ul>
<li>die Bürgermeisterin der Stadt Weiz</li>
<li>die Bildungsdirektion Steiermark</li>
<li>den Gemeinderat der Stadt Weiz</li>
<li>den Dienststellenausschuss Weiz</li>
<li>die regionale Presse</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>aus der <a href="https://www.kleinezeitung.at/steiermark/weiz/20247163/hiobsbotschaft-vor-den-herbstferien-aus-fuer-die-sportmittelschule-weiz" target="_blank" rel="noopener">Presse</a> mussten wir erfahren, dass die Schulen <a href="http://nms1.weiz.at/M/modellklasse" target="_blank" rel="noopener">MS 1</a> und <a href="https://www.weiz.at/ms3" target="_blank" rel="noopener">MS 3</a> in Weiz <strong>mit Beginn des kommenden Schuljahres zusammengelegt</strong> werden sollen.<br />
<strong>Die Gründe für die Zusammenlegung sind weder nachvollziehbar noch schlüssig: Die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Auflassung einer der beiden Schulen nach dem Steiermärkischen Pflichtschulerhaltungsgesetz sehen wir als nicht erfüllt!</strong><br />
Beide Schulen sind in <strong>ihrer Existenz nicht gefährdet</strong>. Auch die Aussage, dass damit der Schulstandort langfristig gesichert wird, lässt sich nicht nachvollziehen – die Nutzung gemeinsamer Räume schon jetzt an der Tagesordnung. Alternative Lösungsansätze, wie z.B. die Bildung eines Schulclusters, wurden nicht vorgeschlagen.<br />
<strong>Für die Politik sollen nun die Schulmodelle, die seit Jahren funktionieren, auf einmal schlecht sein</strong>. Wir sehen hier einen <strong>reinen politischen Aktionismus, </strong>der auf Kosten der Identität und der pädagogischen Arbeit beider Schulen geht.</p>
<p>Wir kritisieren scharf, dass weder betroffene Lehrkräfte, Eltern, Personalvertretung (auch nicht bei der Informationsveranstaltung am Standort), noch entsprechende Gremien in diese Entscheidung eingebunden wurden.</p>
<p>Die Unabhängigen Gewerkschafter:innen zeigen sich über dieses Vorgehen zutiefst irritiert. Transparenz, Beteiligung und sozialer Dialog sind gerade im Bildungsbereich unverzichtbar. Entscheidungen, die die Schullandschaft in Weiz nachhaltig verändern, dürfen nicht <strong>hinter verschlossenen Türen</strong> getroffen werden.</p>
<p>Wir sehen die Gefahr, dass durch diese Maßnahme:</p>
<ul>
<li>Dienstposten verloren gehen,</li>
<li>pädagogisch erfolgreiche Schwerpunkte, wie etwa der Sportschwerpunkt der Open School MS Weiz 1 ihren Stellenwert verlieren und</li>
<li>langfristig dadurch die Schüler:innenzahlen sinken.</li>
</ul>
<p>Wir fordern daher:</p>
<ol>
<li>Umgehende und öffentliche Stellungnahmen der Bildungsdirektion für Steiermark und der Gemeine Weiz zur geplanten Zusammenlegung.</li>
<li>Die Einbindung aller betroffenen Gremien.</li>
<li>Einen transparenten Dialogprozess, der die Interessen der Lehrkräfte, Eltern und Schüler:innen ernsthaft berücksichtigt.</li>
<li>Eine Evaluierung der Auswirkungen auf die Schulorganisation und die pädagogische Qualität.</li>
<li>Stellungnahme, warum eine Clusterung überhaupt nicht infrage kommt.</li>
</ol>
<p>Wir appellieren an alle Verantwortlichen, Bildungspolitik <strong>nicht an den Menschen vorbei</strong>, sondern <strong>mit ihnen gemeinsam</strong> zu gestalten.<br />
Als Unabhängige Gewerkschafter:innen setzen wir uns mit Nachdruck für eine <strong>transparente und demokratische Mitbestimmung</strong> ein.</p>
<p>Mit kollegialen Grüßen<br />
<strong>Danny Noack</strong></p></blockquote>
<p><small>Danny Noack ist stellvertretender Landessprecher der Unabhängigen Gewerkschafter:innen in der GÖD (UGÖD), Mitglied der GÖD Landesleitung APS und 2. Stellvertretender Vorsitzender im Zentralausschuss der steirischen Pflichtschulen (APS)</small></p>
<p><a href="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/10/Offener-Brief-UG.pdf" target="_blank" rel="noopener">Offener Brief als Download</a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>ÖLI-UG zu Polizeieinsatz in Gedenkstätte und im Museum Peršman</title>
		<link>https://oeli-ug.at/polizeieinsatz-in-gedenkstaette-und-im-museum-persman/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 14:56:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstätt Peršman]]></category>
		<category><![CDATA[Museum Peršman]]></category>
		<category><![CDATA[OeLI-UG]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeieinsatz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ÖLI-UG erklärt sich solidarisch mit allen Betroffenen des Polizeieinsatzes in Gedenkstätte und im Museum Peršman – und mit allen, die sich antifaschistisch engagieren. Wir fordern eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span class="fontstyle0">Unabhängige Lehrergewerkschafter verurteilen den massiven Polizeieinsatz</span>, der am Sonntag, den 27. Juli 2025 in der <a href="https://www.persman.at/de/der-persmanhof-2/" target="_blank" rel="noopener">Gedenkstätte und im Museum Peršman</a> stattfand, aufs Schärfste.<br />
</strong><br />
<span class="fontstyle0"><em>Wien/Graz (OTS)</em> &#8211; </span>An einem Ort, an dem 1945 Angehörige des SS- und Polizeiregiments 13 elf Zivilist:innen brutal ermordeten, erscheint 80 Jahre später ein solch pietätloses Vorgehen der Polizei sowohl verstörend und respektlos als auch unverhältnismäßig. Das Museum Peršman leistet hervorragende  Bildungs- und Gedenkarbeit, wovon wir Pädagog:innen uns bei persönlichen Besuchen des Peršmanhofes überzeugen konnten.</p>
<p>Die Aussage von Einsatzleiter Gerold Taschek vom Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung, dass ein antifaschistisches Bildungscamp einen sittenwidrigen Umgang mit der Gedenkstätte darstelle, finden wir als Antifaschist:innen äußert bedenklich. Es ist uns ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass heuer zum 80. Mal der Niederschlagung des Nationalsozialismus gedacht wird: <strong>Antifaschismus ist keine Provokation, sondern Verfassungsauftrag!</strong></p>
<p>Die ÖLI-UG erklärt sich solidarisch mit allen Betroffenen dieses Polizeieinsatzes – und mit allen, die sich antifaschistisch engagieren. <strong>Wir fordern eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls.<br />
</strong><br />
Niemals vergessen!<strong></p>
<p></strong>Claudia Astner und Hannes Grünbichler<br />
Vorsitzende der ÖLI-UG<strong><br />
</strong></p>
<hr />
<blockquote class="bluesky-embed" data-bluesky-uri="at://did:plc:honnf5eyds4u2md6pszo5ssj/app.bsky.feed.post/3luyxag7mes24" data-bluesky-cid="bafyreibqid3hovedswzlbncqqlk4lxmynnamercc6xwrbb6l7cvq7nsllu" data-bluesky-embed-color-mode="system">
<p lang="de">Einen Tag später bin ich mir recht sicher: die Razzia in einer Gedenkstätte für NS-Opfer ist einer größten Polizei/VS-Skandale der vergangenen Jahren. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob die Politik (Babler &amp; VdB waren erst kürzlich am Peršmanhof) versteht, welche Botschaft da gesendet wurde.</p>
<p>— Markus Sulzbacher (<a href="https://bsky.app/profile/did:plc:honnf5eyds4u2md6pszo5ssj?ref_src=embed">@msulzbacher.bsky.social</a>) <a href="https://bsky.app/profile/did:plc:honnf5eyds4u2md6pszo5ssj/post/3luyxag7mes24?ref_src=embed">28. Juli 2025 um 08:21</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://embed.bsky.app/static/embed.js" charset="utf-8"></script></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nach Grazer Amoklauf in Schule: Unabhängige Lehrergewerkschafter:innen der ÖLI-UG fordern Ausbau der Gewaltprävention an Schulen und unterstützen die Forderung nach Waffenverbot für Privatpersonen</title>
		<link>https://oeli-ug.at/pa-ausbau-der-gewaltpraevention-an-schulen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jun 2025 08:36:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - Forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
		<category><![CDATA[Festung Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Gewaltprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrergewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[OeLI-UG]]></category>
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					<description><![CDATA[PA: Schusswaffen dienen eher dem Angriff als der Verteidigung. Es gibt keinen Grund, warum Privatpersonen derartige Waffen besitzen sollen. Vielmehr braucht es ein Bekenntnis zur Gewaltprävention und multiprofessionelle Teams im Bereich Schulpsychologie und Schulsozialarbeit an allen Schulen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1289.6px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><h5 style="--fontSize: 18; line-height: 1.76; --minFontSize: 18;" data-fontsize="18" data-lineheight="31.6833px" class="fusion-responsive-typography-calculated"><strong><span style="color: #000000;">Schusswaffen dienen eher dem Angriff als der Verteidigung. Es gibt keinen Grund, warum Privatpersonen derartige Waffen besitzen sollen. Vielmehr braucht es ein Bekenntnis zur Gewaltprävention und multiprofessionelle Teams im Bereich Schulpsychologie und Schulsozialarbeit an allen Schulen.</span></strong></h5>
<p>Wien/Graz (<a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250615_OTS0008/unabhaengige-lehrergewerkschafterinnen-fordern-ausbau-der-gewaltpraevention-an-schulen-und-unterstuetzen-die-forderung-nach-waffenverbot" target="_blank" rel="noopener">OTS</a>), 14.06.2025: Wir sind als Lehrer:innen traurig und wir sind bestürzt über den Amoklauf an einer Grazer Schule, bei dem zehn Menschen ihr Leben lassen mussten. In Gedanken sind wir bei den Familien, bei den Angehörigen, bei den Mitschüler:innen und Freund:innen der Opfer.</p>
<p>Als Unabhängige Lehrer:innenvertretung appellieren wir jetzt an die Politik, alles zu tun, damit das nicht wieder geschieht. Klar ist aber auch, dass Schulen öffentliche Orte, Orte der Begegnung und des friedlichen Miteinanders bleiben müssen. <strong>Es braucht keine „Festung Schule“. Vielmehr braucht es das Bekenntnis zur Gewaltprävention</strong>. Dazu gehören die Anerkennung des Anderen, das Fördern der Beziehungskompetenzen, klare Regeln für einen friedvollen Umgang miteinander. <strong>Wir fordern ausreichende finanzielle Ressourcen für eine spürbare Aufstockung multiprofessioneller Teams im Bereich Schulpsychologie und Schulsozialarbeit.</strong></p>
<p>Schule ist immer eine Miniaturversion der Gesamtgesellschaft. Deshalb müssen die verschiedenen Dimensionen gesellschaftlicher Gewaltverhältnisse in den Blick genommen werden: direkte, strukturelle und kulturelle Gewalt. Man denke dabei an archaische Erziehung, geschichtliche Narrative und öffentliche Personen, die „Rachefantasien“ medienwirksam äußern. Aus der Gewaltforschung ist bekannt, dass nicht jeder, der Gewalt erfahren hat, zum Gewalttäter wird, aber dass nahezu jeder Gewalttäter irgendwann selbst Gewalt erfahren hat. Das zeigt uns, dass wir auf Gewaltprävention setzen müssen, auf die Reduktion von Gewalterfahrungen und Verletzungen.</p>
<p>Jetzt ist für die Verantwortlichen die Zeit innezuhalten, zu reflektieren, abzurüsten. <strong>Die Politik muss uns erklären, welchen Grund es gibt, eine Schusswaffe für den privaten Gebrauch zu besitzen, und warum die Gewaltprävention an den Schulen nicht ausgebaut wird.</strong> Nach dem Amoklauf in Graz fällt uns keiner ein.</p>
<p><small>Claudia Astner, ÖLI-UG-Vors., APS Wien, ZA, GÖD-BL<br />
Hannes Grünbichler, ÖLI-UG-Vors., UGÖD-Vors.-Stv., BMHS, ZA-Vors.Stv., GÖD-BL-Vors.Stv.<br />
Bernhard Hofmann, AHS, ZA-Vors.Stv., GÖD-BL<br />
</small></p>
<p><small>Steiermark<br />
Tanja Harrich, BMHS, FA-Vors.Stv., GÖD-BL; Karlheinz Rohrer, BMHS, FA, GÖD-LL, GÖD-BL; Thomas Winkler, BMHS, GÖD-LL; Juliana Kemmer, AHS, FA-Vors.-Stv., GÖD-LL; Bernhard Wronski, BS, ZA-Vors.-Stv.; Danny Noack, APS, ZA-Vors.Stv., GÖD-BL; Andrea Schweitzer, ZA, DA, Martin Maier, APS, DA-Vors.-Stv. in Weiz, Alfons Wrann, Bernd Wollersberger</small></p>
<p><small>Wien<br />
Bernd Kniefacz, apfl-ÖLI-ug-Vors., APS, ZA; Eva Neureiter, APS, DA Wien West; Katrin Winkelbauer, APS, FSO, DA-Vors.; Sylvia Ochmann, APS, ASO DA-Vors.Stv.; Susanne Weghofer, APS; Dragana Davidovic, BS; Markus Grass, AHS, FA, ZA, GÖD-BL, Susanne Roithiner, AHS, FA-Vors.-Stv., Ursula Göltl, GÖD-BL-Vors.Stv.</small></p>
<p><small>Burgenland<br />
Peter Hofbauer, BMHS, DA-Vors.Stv.</small></p>
<p><small>Niederösterreich<br />
Peter Hübl, AHS, DA-Vors., GÖD-LL; Stefan Wunderl, AHS, FA, GÖD-LL</small></p>
<p><small>Tirol<br />
Johannes Schermann, BMHS, FA-Vors.; Astrid Schuchter, AHS, FA-Vors.-Stv., ZA; Gerhild Krabichler, BMHS, GÖD-LL-Vors.-Stv.; Markus Astner, AHS, GÖD-LL; Kim Oun, AHS, GÖD-LL, Georg Gutternig, APS, GÖD-Landesvorstand</small></p>
<p><small>Oberösterreich<br />
Renate Pichlbauer, BMSH, FA-Vors.-Stv., Elisabeth Hasiweder, BMHS, ZA, GÖD-BL; Lukas Matha, BMSH, ZA; Dominik Wiltschnig, BMHS, GÖD-LL; Tanja Mikolasch, AHS, FA, GÖD-LL, Peter Novak, APS, Vors. ÖLI-UG der Pflichtschullehrer OÖ; Monika Kampmüller, APS, DA Linz</small></p>
<p><small>Salzburg<br />
Alexandra Berghold, BMHS, FA</small></p>
<p><small>Kärnten<br />
Leo Willitsch, BMHS, FA</small></p>
<p><small>Vorarlberg<br />
Katharina Bachmann, BMHS, FA-Vors., ZA; Patricia Tschallener, BMHS, GÖD-LL-Vors.-Stv.</small></p>
<p><small>Josef Gary Fuchsbauer, BMHS, Lehrer i.R., Mitglied des GÖD-Vorstands<br />
Reinhart Sellner, AHS, Lehrer i.R., ehem. Mitglied des GÖD-Vorstands<br />
Prof. i.R. Willi Prammer, ehem. Pädagogische Hochschule OÖ</small></p>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Österreichs Budgetmisere – Ursachen und Handlungsbedarf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2025 06:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Budget]]></category>
		<category><![CDATA[Defizit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI]]></category>
		<category><![CDATA[Pensionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Österreichs Budgetmisere ist auch hausgemacht. Hannes Grünbichler zeigt Ursachen und Handlungsbedarf auf. Ohne eine Verbreiterung der Finanzierungsbasis und Investitionen in Prävention im Gesundheits- und Sozialbereich wird sich der österreichische Wohlfahrtsstaat nicht dauerhaft finanzieren lassen. Wir müssen uns bei der Diskussion beteiligen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Markus Matterbauers Budgetrede vom 13. Mai 2025 ist klar: Österreich wird das Maastricht-Kriterium eines Defizits unter 3 % frühestens 2029 wieder einhalten, bleibt aber weit entfernt von einem Haushaltsausgleich. Der Konsolidierungsbedarf ist massiv: Für den Zeitraum 2025–2029 sind Maßnahmen zur Ausgabendämpfung im Umfang von <strong>61,6</strong><strong> </strong><strong>Mrd.</strong><strong> </strong><strong>€</strong> erforderlich. Zieht man geplante Mehrausgaben, etwa für die Bereiche Bildung, Gesundheit und Soziales/Arbeit, ab, verbleibt noch immer ein Netto-konsolidierungsbedarf von <strong>54</strong><strong> </strong><strong>Mrd.</strong><strong> </strong><strong>€</strong>.</p>
<p>Im Budgetentwurf für 2025 und 2026 sind Konsolidierungsmaßnahmen im Ausmaß von 6,4 Mrd. bzw. 8,7 Mrd. € vorgesehen. Trotz Kritik an einzelnen Maßnahmen macht ein Blick auf die Zahlen die Notwendigkeit struktureller Einsparungen deutlich: 2024 betrugen die <strong>Staatseinnahmen 248,8</strong><strong> </strong><strong>Mrd.</strong><strong> </strong><strong>€</strong><strong>, die Staatsausgaben 271,3</strong><strong> </strong><strong>Mrd.</strong><strong> </strong><strong>€</strong>, bei einem <strong>BIP von 482</strong><strong> </strong><strong>Mrd.</strong><strong> </strong><strong>€</strong>. Das ergibt ein Defizit von <strong>22,5</strong><strong> </strong><strong>Mrd.</strong><strong> </strong><strong>€</strong><strong> bzw. -4,7</strong><strong> </strong><strong>% des BIP</strong>. Für die Folgejahre sind Defizite von <strong>–4,5</strong><strong> </strong><strong>% (2025), </strong><strong>–4,2</strong><strong> </strong><strong>% (2026), </strong><strong>–3,5</strong><strong> </strong><strong>% (2027), </strong><strong>–3</strong><strong> </strong><strong>% (2028) und </strong><strong>–2,8</strong><strong> </strong><strong>% (2029)</strong> geplant. Zwischen 2019 und 2024 wuchsen die Ausgaben im Schnitt um <strong>+7</strong><strong> </strong><strong>% j</strong><strong>ä</strong><strong>hrlich</strong>, während die Einnahmen nur um <strong>+5</strong><strong> </strong><strong>% p.a.</strong> zulegten. Diese „Schere“ soll nun verkleinert werden.</p>
<p>Es lohnt ein Blick auf die Ursachen und Gründe der Budgetmisere.</p>
<h4><strong>1. Demografischer Wandel und steigende Pensionslasten</strong></h4>
<p style="text-align: left;"><strong>Die mit Abstand am dynamischsten wachsenden Ausgabenblöcke im Bundesbudget sind der Demografie geschuldet: Pensionen, Pflege- und steigende Gesundheitsausgaben.</strong></p>
<div id="attachment_8161" style="width: 229px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8161" class="size-medium wp-image-8161" src="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/06/20250601_052214-219x300.jpg" alt="" width="219" height="300" srcset="https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/06/20250601_052214-200x274.jpg 200w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/06/20250601_052214-219x300.jpg 219w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/06/20250601_052214-292x400.jpg 292w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/06/20250601_052214-400x548.jpg 400w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/06/20250601_052214-600x822.jpg 600w, https://oeli-ug.at/wp-content/uploads/2025/06/20250601_052214.jpg 603w" sizes="(max-width: 219px) 100vw, 219px" /><p id="caption-attachment-8161" class="wp-caption-text">Illustration: Gerhard Hartl</p></div>
<p>In den letzten Jahren hinkt die Erhöhung der Durchschnittsgehälter der Erhöhung der Durchschnittspensionen hinterher. Letztere legten deutlich stärker zu: <strong>+14,8</strong><strong> </strong><strong>% kumuliert für 2024/25</strong>, im Jänner 2025 stiegen die Pensionen um <strong>+4,6</strong><strong> </strong><strong>%</strong>. Zudem gingen und gehen mit der <strong>Babyboomer-Generation geburtenstarke Jahrgänge</strong> in Pension.</p>
<p>Diese Entwicklung ist kritisch, weil Österreich im Pensionssystem auf ein Umlagesystem vertraut: Pensionen werden primär aus Beiträgen der Erwerbstätigen finanziert. Wenn die Einkommen der Aktiven langsamer wachsen als die Pensionsleistungen, steigen auch die Zuschüsse aus dem Bundesbudget. Dies hat zur Folge, dass der <strong>Anteil der Pensionen am Bundesbudget</strong> wächst: von derzeit <strong>24 % (2024) auf 29 % (2029)</strong> – das schränkt den Spielraum für andere Ausgaben im Bundesbudget erheblich ein.</p>
<p><strong>Laut Prognosen der Statistik Austria wächst die Altersgruppe 65 + bis 2040 deutlich an.</strong> Die über 65-jährigen werden dann fast 27 % der gesamten Bevölkerung stellen, heute sind es knapp ein Fünftel. Auf eine Person über 65 Jahren werden dann nur noch zwei Personen im Erwerbsalter kommen. Heute sind es drei.</p>
<p>Ein nachhaltiges Pensionssystem erfordert das <strong>Ausbalancieren der Interessen der Beitragszahler:innen und der Leistungsbezieher:innen</strong>.</p>
<p>Fakt ist: Ohne Reformen in diesem Bereich kommt es zu Einschnitten in den anderen Budgetbereichen<u>.</u> Und je mehr über 65-jährige es zukünftig gibt, desto mehr Budgetmittel werden für medizinische Versorgung und Pflege benötigt werden.</p>
<h4><strong>2. Lohnpolitik und internationale Wettbewerbsfähigkeit</strong></h4>
<p>Österreichs Sozialpartnerschaft garantiert seit jeher den <strong>Inflationsausgleich für die Beschäftigten</strong>. Im historischen Vergleich ist Österreichs Lohnfindung im Europavergleich einzigartig. Doch die international stark vernetzte Industrie mit einer Exportquote von zwei Dritteln verliert zusehends an Boden.</p>
<p>Die <strong>Industrieproduktion schrumpfte zuletzt stark</strong> (Q4/2024: –6,5 %), während in den Jahren davor die <strong>Lohnstückkosten überdurchschnittlich stiegen</strong> – ein zentraler Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit. In einer kleinen offenen Volkswirtschaft kann das <strong>Produktionsverlagerung, Investitionszurückhaltung und Jobverluste</strong> nach sich ziehen. Bis heute ist die Industrie wichtiger Arbeitgeber und Motor für Investitionen, Forschung und Entwicklung. Jetzt steht sie vor einem Scheideweg. <strong>Die Industrie-Rezension hält an. In der Folge wird Österreichs Wirtschaft das dritte Jahr in Folge schrumpfen:</strong> nach <strong>2023 mit –1 %</strong>, <strong>2024 mit –1,2 %</strong>, verzeichnet Österreich <strong>2025 ein prognostiziertes Wirtschaftswachstum von -0,3 %</strong>.</p>
<p>Die Arbeitskosten stehen im Zentrum der Diskussion: Entweder wird <strong>Lohnzurückhaltung</strong> gefordert oder eine <strong>Senkung der Lohnnebenkosten</strong> – insbesondere der lohnbezogenen Beiträge zur Finanzierung des Sozialstaats (FLAF).</p>
<p>Die anhaltende Industrie-Rezension und der aufgrund der hohen Inflation dynamisch gestiegene Personalaufwand für den Öffentlichen Dienst bremsen nun die Haushaltskonsolidierung.</p>
<h4><strong>3. Steuerliche Strukturreformen und fehlende Gegenfinanzierung</strong></h4>
<p>Die <strong>Abschaffung der kalten Progression</strong> wurde fiskalpolitisch begrüßt, verursacht aber <strong>jährliche Einnahmeverluste von rund 2 Mrd.</strong><strong> </strong><strong>€</strong> ohne Gegenfinanzierung. Parallel dazu wurden viele <strong>Sozial- und Familienleistungen valorisiert und stiegen automatisch mit der Inflation</strong> – diese Dynamik ist <strong>nur teilweise über Beiträge (z.B. FLAF)</strong> gedeckt, viele Ausgaben sind also <strong>steuerfinanziert</strong>. Das verstärkt den Budgetdruck zusätzlich.</p>
<h4><strong>4. Prioritätenverschiebung im Bundesbudget – das Dilemma</strong></h4>
<p>In Summe beansprucht die <strong>Soziale Sicherung mittlerweile rund 41,5</strong><strong> </strong><strong>% des Bundesbudgets</strong>, und davon entfallen <strong>zwei Drittel auf Leistungen rund um das Alter</strong>, während gleichzeitig die Mittel für Zukunftsinvestitionen in <strong>Bildung, Forschung und grüne Infrastruktur </strong>fehlen. Ohne strukturelle Änderungen bleibt nur mehr die Wahl zwischen <strong>höheren Defiziten und Zinszahlungen (hier kommt es bereit zu einem Anstieg von 2024 auf 2029 um etwa +2 %) oder Einschnitten</strong>. Dieses Dilemma zeigt den Reformbedarf auf.</p>
<h4><strong>Reformbedarf und Ausblick</strong></h4>
<p>Die <strong>Verschärfung bei der Korridorpension</strong> ist wohl erst der Anfang. Eine <strong>Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters</strong> <strong>(von 65 auf 67)</strong> wird mittelfristig unvermeidlich sein, wenn sonst nichts passiert. Über Einschränkungen der Versorgungsleistungen im Gesundheitsbereich und das Heranziehen des 13./14. Gehalts zur Pflegefinanzierung wird nachgedacht. Dass in diesen Bereichen etwas kommen wird, ist absehbar.</p>
<p>Auch die Industrie positioniert sich: <strong>Lohnmoderation</strong> oder <strong>strukturpolitische Forderungen</strong> zur Senkung der Abgabenquote sind bereits Teil der politischen Debatte. Die Gründe sind nachvollziehbar.</p>
<p>Die Gewerkschaften sind gefordert, sich aktiv einzubringen. Es geht um nicht weniger als die <strong>Sicherung des Sozialstaats (der Arbeitsplätze)</strong>, der <strong>Pensionen</strong>, des <strong>Gesundheits- und Bildungssystems.</strong></p>
<p>Vielleicht öffnet sich ein Fenster für eine <strong>Reform des Steuersystems</strong>:</p>
<ul>
<li>Entlastung des Faktors Arbeit &#8211; aber nur mit Gegenfinanzierung</li>
<li>Mehr Beitrag von Vermögen</li>
<li>Ökologisierung der Abgaben nach dem Prinzip: <strong>„tax what you burn, not what you earn.“</strong></li>
</ul>
<p>Wir &#8211; Unabhängige Gewerkschafter:innen – meinen, ohne eine Verbreiterung der Finanzierungsbasis – <strong>Erbschaftsteuer, Reform der Kapitalertragsteuer, Grundsteuer, Umweltsteuern</strong> – und <strong>Investitionen in Prävention im Gesundheits- und Sozialbereich</strong> wird sich der österreichische Wohlfahrtsstaat nicht dauerhaft erhalten lassen, auch wenn vieles davon derzeit realpolitisch noch chancenlos scheint.</p>
<p>Autor: Hannes Grünbichler</p>
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		<title>Kleidungsvorschrift: Ja oder Nein? &#8211; Eher Nein!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes Grünbichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 17:59:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Info für PädagogInnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI - News Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrergewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[OeLI-UG]]></category>
		<category><![CDATA[ÖLI]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsauskunft Kleidungsvorschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Schuluniform]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere Dienstrechtsexperten halten Kleidungsvorschriften an öffentlichen Schulen für einen nicht zulässigen Eingriff in die garantierten Persönlichkeitsrechte. Zulässig ist es, dieses Persönlichkeitsrecht einzuschränken, aber nur dann, wenn auf wichtige Gründe verwiesen werden kann. Das wird z.B. in der Schulküche, im Servicebereich oder im Werkstättenunterricht der Fall sein, jedenfalls aber nicht im normalen "Schulsetting".]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere ÖLI-UG Dienstrechtsexperten beantworten die Anfrage einer Lehrperson, ob der SGA eine Kleidervorschrift beschließen kann, wie folgt:</p>
<blockquote>
<div dir="auto">Liebe Frau Kollegin/Lieber Herr Kollege,</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto">aufgrund deiner Anfrage über die Zulässigkeit einer Kleidungsvorschrift an einer öffentlichen Schule können wir dir Folgendes mitteilen:</div>
<div dir="auto"><b> </b></div>
<div dir="auto"><b>Die Frage der Kleidungswahl ist grundsätzlich ein erheblicher Teil der höchstpersönlichen Privatsphäre und ist durch §§ 16, 17 ABGB und Art. 8 EMRK geschützt.</b> Auch im dienstlichen Verhältnis hat man diesen geschützten Individualbereich, der jmd. erlaubt, seine Kleidung (oder etwa Schmuck, Haar- und Barttracht, Tätowierungen) frei zu wählen. <strong>Dies trifft sowohl auf Lehrerinnen und Lehrer als auch auf Schülerinnen und Schüler zu.</strong></div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto"><b>Daher obliegt es im öffentlichen Schulbereich jedem selbst, seine Kleidung frei zu wählen. </b>Die Schulordnung 2024 kennt auch keine &#8222;Kleidungsvorschriften&#8220;.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto">Allerdings ist es gestattet, dieses Persönlichkeitsrecht einzuschränken, aber nur dann, wenn auf wichtige Gründe verwiesen werden kann. Das wird z.B. in der Schulküche, im Servicebereich oder im Werkstättenunterricht der Fall sein, jedenfalls aber nicht im normalen &#8222;Schulsetting&#8220;. Das heißt, im Regelunterricht gibt es nach unserer Rechtsauffassung in öffentlichen Schulen keine Grundlagen für das Erlassen von Kleidungsvorschriften oder für die Einführung von &#8222;Schuluniformen&#8220;.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto"><b>Erlässt ein SGA eine derartige Kleidungsvorschrift, ist das ein unzulässiger Eingriff in die garantierten Persönlichkeitsrechte. </b>Aus diesem Grund kann es auch keinerlei Sanktionsmöglichkeiten bei Verstoß gegen diese Vorschriften geben.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto">Wir hoffen diese Anfrage damit zur Zufriedenheit beantwortet zu haben.</div>
<div dir="auto"></div>
<div dir="auto">Mit kollegialen Grüßen</div>
</blockquote>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
	</channel>
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